<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490</id><updated>2011-12-29T04:49:58.592+01:00</updated><category term='Cybergrind'/><category term='philosöphchen'/><category term='Pharmaindustrie'/><category term='Mutterrolle'/><category term='Grindcore'/><category term='good girl'/><category term='Ist das noch Musik?'/><category term='Einverdiener-Haushalte'/><category term='Bad boy'/><category term='geheimnisvoll'/><category term='Silikon'/><category term='Eidgenössisch Demokratische Union'/><category term='still'/><category term='Agoraphobic Nosebleed'/><category term='Wäh'/><category term='rebell'/><category term='casanova vulgaris'/><category term='Fusspylz'/><category term='Zweitprodukt'/><category term='fasnacht'/><category term='Rippchen'/><category term='rebellion'/><category term='Schönheit'/><category term='EDU'/><category term='Operation'/><category term='Verwesung'/><category term='Verhütung'/><title type='text'>Fusspylz</title><subtitle type='html'>Fiese Texte über alles und jeden!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>43</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-7854064598238256879</id><published>2010-08-12T13:37:00.001+02:00</published><updated>2010-08-12T13:37:22.136+02:00</updated><title type='text'>Von Wölfen und Schafen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Es gibt Sachen, die man morgens ohne Koffein und auf leeren Magen einfach nicht verträgt. Zum Beispiel die Nachricht "Mer händ de wolf abgschosse, im fall!!!!!". Man stelle sich mal vor: Ein paar Jahrhunderte vor unserer Zeit hatte es noch überall Wölfe. Der stramme Eidgenoss schützte damals auch seine Herden ein wenig besser, indem er vielleicht einen oder zwei Hunde zur Bewachung einsetzte. Damals waren es, wohlgemerkt, noch ganze Wolfrudel, die das Land durchstreiften. Wenn allerdings in der heutigen Schweiz zwei (!) Wölfe ein paar Schafe/Rinder etc. reissen, weil deren Halter unfähig sind, ihre Tiere gegen zwei menschenscheue Wölfe, die sich beim Geruch von Hunden schon wieder verziehen, so sagt uns das einiges über den Zustand dieses Landes bzw. seiner Bürger. Einerseits will der moderne Schweizer Bergbauer gute, frische Alpenmilch (oder Lammfleisch aus Schweizer Bergen etc.) verkaufen, ist andererseits aber nicht mehr in der Lage, seine Tiere gegen zwei Wölfe zu schützen. Das zeugt davon, wie unglaublich bequem nur ein paar Jahrzehnte halbwegs stabiler Wirtschaftslage den Menschen machen. Andererseits ist auch die Reaktion der Schweizer Behörden sehr erhellend: Man gibt die Abschusserlaubnis weil diese beiden würkli mega gföhrliche viecher (!!!!) ja eine ernsthafte Gefahr darstellen (im fall!!) und daher eliminiert werden müssen. Die Abschusserlaubnis bezieht sich allerdings nur auf einen Wolf. Und diese "Lösung" zeigt einfach wieder einmal die Tendenz zur feigen Halbherzigkeit, die mir so grausam auf die Nerven geht: Statt sich zu fragen "Wollen wir den Wolf in der Schweiz, ja oder nein?" und die beiden Wölfe entweder abzuschiessen oder sie bleiben zu lassen, schiesst man einen Wolf ab, in der Hoffnung, dass der verbleibende dann schon keine Nutztiere mehr reisst.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ich fasse zusammen: Die Bergbauern fordern aus Bequemlichkeit den Abschuss beider Wölfe, die Behörden bewilligen ihn, aber nur halb, weil man ja nicht gleich die Tierschützer arg verärgern möchte. Es ist ein weiteres Beispiel des faulen helvetischen Kompromisses, der, als Konzept ohnehin fragwürdig, spätestens dann unhaltbar wird, wenn Mitlebewesen unter der Unfähigkeit der Schweizer, einmal den Mittelweg zu verlassen, leiden müssen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-7854064598238256879?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/7854064598238256879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/08/von-wolfen-und-schafen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7854064598238256879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7854064598238256879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/08/von-wolfen-und-schafen.html' title='Von Wölfen und Schafen'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-4899968533126885559</id><published>2010-06-24T17:22:00.001+02:00</published><updated>2010-06-24T17:22:05.156+02:00</updated><title type='text'>Der Fusspylz-Friedenspreis</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;(Dieser Text wurde als Teil eines vor Sportlehrern aufgeführten Comedyprogramms entworfen und ist, da ursprünglich gesprochen, von der Sprache her recht… deutlich und, man wagt es fast nicht zu sagen, politisch stellenweise beinahe ein wenig inkorrekt.)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Es freut mich ausserordentlich, die Laudatio für unseren neuen Friedensnobelpreisträger zu halten: Adolf Wichser-Hurensen. Herr Wichser-Hurensen hat fast sein gesamtes Leben damit verbracht, für etwas mehr political correctness und Anstand zu sorgen. Wer klopfte Mao damals auf die Finger, als er in einer Rede sagte, er wolle "die Scheiss-Eierköpfe abmurksen"? Niemand anders als Adolf Wichser-Hurensen, meine Damen und Herren, der auch einen kommunistischen Diktator durch anständiges Zureden dazu bringen kann, seine Forderung zu "Tötet alle Intellektuellen" umzuwandeln. Und wer brachte damals den Internationalen Gerichtshof dazu, den Gebrauch des Ausdrucks "schwuler mongoloider Negerkrüppel" im öffentlichen Raum bei Todesstrafe zu verbieten? Wer formulierte gesellschaftsfähige Versionen wüster Beleidigungen? Niemand anders als Adolf Wichser-Hurensen! Wie würde wohl heute ohne ihn folgendes klingen: "Du der Masturbation zugetaner Sohn einer Kurtisane, der du eine inzestuöse Beziehung mit selbiger pflegst" – nicht auszudenken, meine Damen und Herren, nicht auszudenken!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Adolf Wichser-Hurensen setzte sich auch für die Achtung vor anderer Leute Eigentum als zentraler Bestandteil von Respekt und Anstand ein: Er drohte einmal einem Sprayer, er "reisse [ihm] den Arsch bis zur Fresse" auf, wenn er nicht aufhöre, fremdes Eigentum mutwillig zu beschädigen. Man kann Adolf Wichser-Hurensen diesen unanständigen Ausbruch im Kampf für Anstand nachsehen – bei so viel Zivilcourage darf einem in der Hitze des Gefechts doch einmal etwas rausrutschen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Wer, ausser Adolf Wichser-Hurensen, hätte so couragiert Noterziehungsmassnahmen ergriffen, als er einen Knaben sah, der seinen Kameraden als "behindert" bezeichnete? Dank Adolf Wichser-Hurensen wird der Mund dieses Jungen niemals wieder jemanden beleidigen – oder irgendwas anderes tun. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Erheben Sie nun Ihre Gläser für Adolf Wichser-Hurensen! Für den Mann, der uns näher zu einer Endlösung in der Frage der politisch Inkorrekten brachte! Zum Wohl!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-4899968533126885559?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/4899968533126885559/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/06/der-fusspylz-friedenspreis.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4899968533126885559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4899968533126885559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/06/der-fusspylz-friedenspreis.html' title='Der Fusspylz-Friedenspreis'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-7806167997589524400</id><published>2010-06-15T10:41:00.001+02:00</published><updated>2010-06-15T10:41:52.213+02:00</updated><title type='text'>Die ewige Idiotenparade</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Max Göldi ist zurück. Contagiosus von Fusspylz gefällt dies, denn es hat viererlei gute Folgen: Erstens hat sein persönliches Elend ein vorläufiges Ende (bis der Blick versucht, ein Interview mit ihm zu bekommen), zweitens hat die ganze Farce wieder einmal die Notwendigkeit der Eliminierung diktatorischer Regimes wie das Libyens unterstrichen, drittens wurde erneut bewiesen, dass die Schweiz allein international nicht das geringste Gewicht hat. Viertens hat das Medienecho auf Göldis Heimkehr einen Punkt, den ich wiederholt zu erklären versuchte, wunderschön illustriert: Die Schweizer Politik kann man in ihrem derzeitigen Zustand nicht einmal mit einem Stock anfassen, so eklig und lächerlich ist der ganze Zirkus. Meine Lieblingszielscheibe, die bürgerlichen und rechten Parteien, haben sich im Verlauf des Tages erneut als das erwiesen, was sie grösstenteils sind: Beschäftigungstherapien für anderweitig nicht zu beschäftigende, rückgratlose und in beinahe jeder Beziehung unfähige Menschlein, die sich gerne wichtig vorkommen und gross daherreden. Für letzteres bot Mörgelis Kommentar im heutigen Tages Anzeiger ein wunderbares Beispiel. In ihm konnten all jene, denen die Rücksichtsforderungen einer Partei, die vor allem aus heisser Luft bzw. 98% rechtsdrehendem Toilettenspülungswasser (vgl. letzten Eintrag) besteht, an einen auch nur sporadisch kompetenten Bundesrat noch nicht zum Hals heraushängen, können sich Mörgelis Wiederholung des Immergleichen gerne noch einmal antun. Ich werde hier nichts davon wiedergeben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In der Tagesschau trat heute Luzi Stamm vor das Mikrofon und hatte doch tatsächlich die bürgerlich-rechte Stirn zu sagen, dass sich die Verhältnisse mit Libyen in Zukunft normalisieren werden, jetzt, da Göldi zuhause ist. Kurz zuvor hörte man seinen Mitpolitiker Fehr von der SP sagen, dass man die Botschaft schliessen müsste, um ein Zeichen zu setzen, dass die Schweiz mit einem solchen Staat nichts zu tun haben wolle. Es ist unschwer zu erkennen, wer hier mehr Mut und Konsequenz, auch mehr Mut zur Konsequenz hat. Es ist an sich schon eine Schande, dass der Westen mit einem irren Diktator und seiner kaputten, geisteskranken, degenerierten Sippe überhaupt handelt, Öl hin oder her. Dass man sich nun nach diversen Demütigungen Luzi-SVP-Stamm auch eines letzten Bücklings nicht entschlagen mag, der in der Wiederaufnahme der Beziehungen zu einem Staat besteht, der uns nach allen Regeln der Kunst (und, wenn man sich unsere sogenannten Volksvertreter ansieht, nicht ganz unberechtigt) vorgeführt hat, spricht das nicht gerade für die sonst so selbstherrlich deklarierte "konsequente Haltung" des eher rechten Lagers unserer Clownparade, die sich Politik zu nennen wagt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um zu den Stichworten "Clowns" und "Idiotenparade" noch das Thema "UBS" aufzugreifen, möchte ich erneut auf die Tagesschau verweisen: Die PUK wurde im Ständerat torpediert und zwar – GROSSE ÜBERRASCHUNG, die man grossschreiben muss – von den Bürgerlichen und der SVP. Die Linke war die einzige Kraft, die es für nötig hielt, gewisse Finanzverbrecher, Bonusbezüger, Stellenvernichter, Steuerhinterziehungsbeihelfer und Charakterbankrotteure unters Mikroskop zu zerren, um genau zu sehen, wie es um den sogenannten Finanzplatz Schweiz und seine Exponenten wirklich steht. Der Bürgerlichen war das – zweifellos durch den morgendlichen Blick in den eigenen Parteispiegel – dann doch zu eklig. Eigentlich verständlich, wenn man den soeben behaupteten Grund dafür gelten lässt, aber deshalb nicht weniger verachtungswürdig.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tja. Gestern noch sagte ich noch allen Ernstes, dass ich aufhören wolle, zu wählen. Nun denke ich, dass die SP weiterhin meine Mitleidsstimme bekommen wird, auch wenn sie es nicht einmal fertigbringt, aus einer Wirtschaftskrise politisches Kapital zu schlagen. Wenigstens sehe ich in Leuten wie Herrn Fehr noch Reste eines Rückenskeletts, welches andere sogenannte Politiker aus Bequemlichkeit längst via Darm ausgestossen zu haben scheinen. Oder, wenn ich hier eine anatomische Schlussbehauptung aufstellen dürfte, möglicherweise gar durch den Mund – denn es wird mir (Gründe dafür sind oben ad nauseam zu finden) zunehmend unklar, wo der Verdauungstrakt eines bürgerlichen "Politikers" seinen Ein- oder seinen Ausgang hat.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Geschrieben am 14. Juni 2010.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-7806167997589524400?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/7806167997589524400/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/06/die-ewige-idiotenparade.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7806167997589524400'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7806167997589524400'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/06/die-ewige-idiotenparade.html' title='Die ewige Idiotenparade'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-5466328078296952579</id><published>2010-06-02T10:51:00.001+02:00</published><updated>2010-06-02T10:51:57.634+02:00</updated><title type='text'>Von Quallen und anderen Wirbellosen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Ja, ich weiss, ich hätte momentan tausend andere Sachen zu tun, als zu bloggen. Da ich heute Morgen allerdings Zeitung las und mir darob fast das Frühstück wieder abhanden (oder abmagen) kam, fühle ich mich verpflichtet, meinen königlichen Senf zu ein paar Sachen hinzuzugeben, die sporadisch auch schon im Blog aufgetaucht sind: Die bürgerliche Mitte, Schweizer Politik im Allgemeinen und das Verhalten im Fall des UBS-Skandals im Speziellen. Alle Zitate sind aus der Aargauer Zeitung vom 2. Juni, Seite 5. Die Rede ist davon, dass zum UBS-Desaster eine parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) zur Debatte stand. Diese hätte in meinen Augen zweierlei Wirkungen gehabt: Einerseits hätte die ganze Affäre neu aufgerollt werden müssen, andererseits hätte eine genaue Untersuchung sowohl die Politiker verpflichtet, Konsequenzen aus dem Geschehenen zu ziehen, als auch die UBS-Verantwortlichen gezwungen, Rede und Antwort zu stehen oder sich durch allfälliges Schweigen weiter zu diskreditieren. Ausserdem wäre eine PUK und die damit verbundene Medienaufmerksamkeit die ideale Vorbereitung für eine Klage gegen die Semi-Bankrotteure, Milchbüechlibanker und Steuerhinterziehungsförderer gewesen. Die Empfehlung der GPK (Geschäftsprüfungskommission), keine PUK zu bilden, weil dadurch die Sache nicht unbedingt genauer durchleuchtet werden könne, als durch sie selbst (die GPK) bereits geschehen ist, mag als solche stimmen, würde die Sache aber viel zu früh auf sich beruhen und dadurch eventuell im Sand verlaufen lassen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Soviel zur  Situation. Ob eine PUK gebildet wird, entscheidet das Parlament. Das Zünglein an der Waage bildete diesmal die Mitte. Da die FDP ohnehin immer hinter allem steht, was auch nur entfernt nach Banken, Börse und frisch gereinigten Anzügen riecht, lag die Verantwortung bei der CVP. Ja, genau, diese inzwischen halb bedeutungslose und irgendwie schwabbelige, schwer zu definierende Parte irgendwo zwischen rechts und links, deren Positionen nicht einmal sie selber kennt, sondern einfach quallenartig wirbellos durch den trüben Tümpel unserer Politik treibt. Dieser Partei fällt nun nichts besseres ein, als die Möglichkeit einer PUK zu torpedieren, indem sie ihren Franktionschef sagen lässt, es gebe "keine sachlichen Gründe" für eine PUK und dass man lieber die GPK-Empfehlungen "sofort an die Hand nehmen" solle. Dabei versteckt man sich feige hinter der Möglichkeit einer Zivilklage gegen die Verantwortlichen, die besser realisiert werden könnte, wenn man den &lt;em&gt;shitstorm&lt;/em&gt;, wenn er einmal begonnen hat, nicht einfach in Ruhe lässt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es bleibt zu sagen, dass die Polarisierung der Schweizer Politik kein Zufall ist: Mit einer solchen Mitte sind Links- und Rechtsrutsche zu erwarten. Es scheint ein ganz grundsätzliche Voraussetzung für Politiker – und hier ist nicht nur die Mitte gemeint – zu sein, dass man sich auch rückwärts verbiegen und seine Meinung so dem Wind, der jeweils gerade weht, anpassen kann. Rückgrat wäre als hinderlich, Grundsätze und Prinzipien geradezu vernichtend. Jedoch nur die Mitte – in diesem Fall die CVP – bringt es fertig, die Anforderungen an Rückenknochenfreiheit nicht nur zu erfüllen wie die anderen Parteien, sondern sie zu übertreffen. Sie ähnelt damit den Quallen: 98% Wasser, praktisch durchsichtig, zeigt sehr selten Farbe, hat nur ein minimales Nervensystem, von einem Hirn ganz zu schweigen, schwabbelt und blubbert ein wenig im Meer herum, schlägt selten aus eigenem Antrieb eine neue Richtung ein, es sei denn, es befindet sich Nahrung oder sonstwas Nützliches in der Nähe. Und genau bei letzterem hat sich unsere bürgerliche Mitte hoffentlich getäuscht: Sie hätte es schon lange verdient, in die vollkommene Bedeutungslosigkeit abzusinken, um etwas Neuem Platz zu machen, das dem Hickhack zwischen Links und Rechts ein Ende machen könnte. Vielleicht. Anderes Politpersonal, vielleicht für einmal mit zwei, drei Knochen im Leib, wäre natürlich auch nicht schlecht.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-5466328078296952579?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/5466328078296952579/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/06/von-quallen-und-anderen-wirbellosen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5466328078296952579'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5466328078296952579'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/06/von-quallen-und-anderen-wirbellosen.html' title='Von Quallen und anderen Wirbellosen'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-5420852922515395790</id><published>2010-05-13T15:01:00.002+02:00</published><updated>2010-05-13T15:04:02.581+02:00</updated><title type='text'>FALSCH!!!!!!!!</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/S-v4lB4GhFI/AAAAAAAAAFk/VHXuqSvc7zY/s1600/zurich.jpg"&gt;&lt;img style="WIDTH: 320px; HEIGHT: 152px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470739487414191186" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/S-v4lB4GhFI/AAAAAAAAAFk/VHXuqSvc7zY/s320/zurich.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span xmlns=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;Jaja. Das kennen wir. Die Spezies Mensch fühlt sich sooo gemein behandelt, weil sie jetzt nicht mehr Krone der "Schöpfung" sein darf. Wir Armen. Aber die Darstellung ist in der Tat falsch! Ich habe mir die Freiheit genommen, sie zu korrigieren:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/S-v4sLqsAGI/AAAAAAAAAFs/6PP-b7OEhDI/s1600/evolution_nuklear_sw.jpg"&gt;&lt;img style="WIDTH: 320px; HEIGHT: 168px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5470739610301366370" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/S-v4sLqsAGI/AAAAAAAAAFs/6PP-b7OEhDI/s320/evolution_nuklear_sw.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-5420852922515395790?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/5420852922515395790/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/05/falsch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5420852922515395790'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5420852922515395790'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/05/falsch.html' title='FALSCH!!!!!!!!'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/S-v4lB4GhFI/AAAAAAAAAFk/VHXuqSvc7zY/s72-c/zurich.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-5304855799553882127</id><published>2010-03-22T10:58:00.001+01:00</published><updated>2010-03-22T10:58:12.975+01:00</updated><title type='text'>Wurzelbehandlung</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Geschätztes Publikum, meine Damen und Herren, liebe Kinder und Hunde! Sie stehen vor einer Premiere! Die Schweizer Politik wird vor Ihren Augen ein echtes Problem lösen! (Trommelwirbel) Alle Amokläufe werden abgeschafft! Ab sofort gibt es keine geisteskranken, verwahrlosten, sozial inkompetenten und gemobbten Schüler aus kaputten Elternhäusern mehr, die ihren Hass auf die Gesellschaft in sich hineinfressen und heimlich Waffen daheim lagern, um irgendwann unkontrolliert um sich zu schiessen! Neheein, meine lieben Mitbürger! Die Politiker werden nämlich, ebenfalls eine Premiere, das Problem zielsicher bei der Wurzel packen und radikal eliminieren: Schuld sind, wie bei den oben erwähnten Persönlichkeitszügen klar ersichtlich wird, sogenannte Killerspiele. Da wird Gewalt, die ja mit der friedlichen menschlichen Natur ganz und gar nichts zu tun hat, nicht nur vom Spielverlauf gefordert, sondern sogar belohnt! Hach, wie völlig abwegig – Gewalt könnte sich in dieser Welt auszahlen, nein, das gibt's ja nicht und hat es nie gegeben. Wir müssen unbedingt den Zensor beiziehen und die Jugend vor der brutalen virtuellen Wirklichkeit schützen, da sie sonst diese von der wirklichen Wirklichkeit nicht mehr auseinanderhalten können und plötzlich Doom 3 oder GTA in ihrer Schule nachspielen. Wir schränken die Freiheit der Leute ja nicht ein, wenn wir solchen Medienmüll verbieten, meine lieben Leser, die lieben Kinder dürfen ja immer noch allein in einer leeren Wohnung verrotten, weil Mami und Papi beide arbeiten müssen, um sie zu füttern; mehr Kindertagesstätten braucht es ja nicht, das Mittagessen mit der Familie ist ja ein wichtiger Stützpfeiler unserer Kultur, hat mir einer am Stammtisch im Fall gesagt!&lt;br/&gt;Die Amokläufe sind, wie wir hier – schon die dritte Premiere – sauber und mit schweizerischer Gründlichkeit bewiesen haben, also ein rein mediales und kein gesellschaftliches Problem. Hut ab vor uns selbst, klopfen wir uns auf die Schulter! Gratulieren wir uns zur endgültigen und effizienten Zähmung der Amokschützen und Ausgegrenzten. Um alles Leid der Welt abzuschaffen, sollten wir vielleicht Fernsehen und Bücher verbieten… o, was wäre das für eine schöne neue Welt! Kommen Sie, liebe Mitbürger, zusammen bringen wir es auf gemütliche 451 Grad Fahrenheit! O schöne, warme, neue Welt!&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-5304855799553882127?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/5304855799553882127/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/03/wurzelbehandlung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5304855799553882127'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5304855799553882127'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/03/wurzelbehandlung.html' title='Wurzelbehandlung'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-8487682434953777206</id><published>2010-03-19T19:51:00.001+01:00</published><updated>2010-03-19T19:51:11.417+01:00</updated><title type='text'>Abgedichtet</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Es wird wohl wieder einmal Frühling, die Jahreszeit, in der in mir der Dichter mitsamt Dichtung hochkommt. Letztere bricht, ganz gemäss dem Ideal des Sturm und Drang, geradezu aus mir heraus. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Öde an den Frühling&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei frühlingsfrischem Morgengrauen&lt;br/&gt;Sind taubedeckte grüne Auen&lt;br/&gt;Gar schön erquicklich anzuschauen.&lt;br/&gt;Wenn Kühe neueste Gräser kauen&lt;br/&gt;Und punte Plüten prächtig protzen&lt;br/&gt;Könnt ich klägelichstens&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Für all jene, die keine anderen Hobbies als Metrik haben, sei noch folgendes gesagt: Wir haben es hier mit einem strengen Knittelvers zu tun, wobei die letzte Zeile aus dem Rahmen – nun ja – bricht.)&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-8487682434953777206?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/8487682434953777206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/03/abgedichtet.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8487682434953777206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8487682434953777206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/03/abgedichtet.html' title='Abgedichtet'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-380467449294023895</id><published>2010-02-17T14:37:00.001+01:00</published><updated>2010-02-17T14:37:45.946+01:00</updated><title type='text'>Rückeroberung der Ex! Mit Erfolgsgarantie!</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p style='text-align: right'&gt;&lt;span style='font-size:8pt'&gt;Fabian Schambron, 4E&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;[Satirischer Aufsatz, vermutlich in der vierten Kanti entstanden. Der von mir gewählte Auftrag war, auf das tatsächlich existierende Phänomen der Internet-Hilfe für gescheiterte Beziehungen satirisch Bezug zu nehmen.]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Fühlen Sie sich einsam? Zu Unrecht verlassen? Leiden Sie unter akutem Liebeskummer? Wir können Ihnen helfen, lieber Leser! Auf dieser kostenlosen Website bieten wir Ihnen ein vom Betreiber dutzendfach geprüftes Sieben-Punkte-Programm an, das Ihre Ex-Partnerin in kürzester Zeit wieder in Ihre offenen Arme befördern wird.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Punkt 1 – Rhetorik des menschlichen Paarungsverhaltens&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Frauen. Reden. Gern. Punkt. Man kann dies gar nicht genug betonen. Als wortkarger Mann hat ist es ungemein schwer, die Gunst der holden Angebeteten zu erringen. Die Qualität der beim belanglosen Reden gemachten Aussagen ist dabei fast so wichtig wie die Quantität. Man muss dabei &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;sensibel&lt;/span&gt; wirken und, so weit als möglich, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;geistreich&lt;/span&gt; erscheinen. Ich werde dies anhand einiger Beispiele erläutern.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Nehmen wir einmal an, Sie holen Ihre Ex-Freundin als Zeichen der "Freundschaft" nach der Trennung am Bahnhof ab. Sie steigt aus dem Zug, der etwa eine halbe Stunde zu spät ankommt und ist sehr aufgewühlt, weil das öffentliche Verkehrsmittel, das sie gerade mit Ihrer hehren Anwesenheit beehrte, einen Selbstmörder zu Klump gefahren hat. Selbstverständlich regen Sie sich auf, dass Sie wegen irgendeines kaputten Drogensüchtigen eine halbe Stunde in der Kälte warten mussten. Aber statt zu fragen, wer die Sauerei denn wegputzen soll, zeigen Sie &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;Verständnis&lt;/span&gt;, gehen auf die traurige Situation solcher Leute ein und kritisieren &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;moralisch erhaben&lt;/span&gt; die "zynische, kalte Konsumgesellschaft, die empfindsame Menschen langsam tötet".&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Danach fahren Sie mit Ihrer Angebeteten spontan in ein Café mit vegetarischen Snacks, rufen während der Fahrt kurz bei der Vermittlung an und erzählen der Dame am anderen Ende der Leitung laut, dass Sie leider den wichtigen Termin nicht einhalten könnten, weil Sie sich "emotional angegriffen" fühlen. Über einer Tasse heisser Schokolade versuchen Sie dann &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;feinfühlig&lt;/span&gt; und &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;warmherzig&lt;/span&gt;, die Erwählte auf andere Gedanken zu bringen. Halten Sie auf dem Heimweg bei der Kirche/Moschee/Synagoge/Tempelanlage/Opferstätte Ihrer Wahl, zünden Sie gemeinsam mit Ihrer Prinzessin ein Kerzlein an, sprechen Sie ein Gebet, opfern Sie meinetwegen ein Huhn – zeigen Sie einfach &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;Mitgefühl&lt;/span&gt; und &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;Menschenliebe&lt;/span&gt;. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Dieses Beispiel lässt sich auf verschiedene Bereiche der sozialen Interaktion ausweiten. Die unfreundliche Kellnerin im Restaurant der Wahl Ihrer (Ex-)Freundin ist nicht "fett", sondern "etwas korpulent, aber dennoch hübsch, allerdings nie so wunderschön wie du, Schatz". Die Kinder aus der Nachbarschaft sind keine "zurückgebliebenen Drecksblagen mit Eltern im Knast", sondern "goldige kleine Engel mit einem unschuldigen Glanz in den Äuglein", selbst wenn sie Ihr Auto mit Schlamm bewerfen. Und auch zur Rush-Hour sind die anderen Verkehrsteilnehmer "Leute wie du und ich, die unter Stress stehen" und keine "geisteskranken Idioten, die man eliminieren sollte".&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Es ist immer gut, Zitate von namhaften Schriftstellern, vorzugsweise Dichtern, diskret ins Gespräch einfliessen zu lassen, um den anfangs erwähnten "Reichtum des Geistes" zu beweisen und &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;Belesenheit&lt;/span&gt; sowie "Interesse an der intellektuellen Dimension des Menschen" zu demonstrieren. Wir haben eine kleine Liste von Autoren zusammengestellt, deren Texte sich besonders gut dazu eignen bzw. von jenen, deren Werk sich weniger gut eignet. Goethe, Schiller und Shakespeare kommen mit jeder Garantie sehr gut an, Houellebec und Bohlen vermutlich weniger. Falls Ihre Freundin ein wenig feministisch veranlagt ist, wäre es nicht schlecht, zumindest ein paar Werke von Simone de Beauvoir (sprich: &lt;a title='Liste der IPA-Zeichen' href='http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_IPA-Zeichen'&gt;&lt;span style='font-family:Arial'&gt;simɔndə boˈvwaʀ&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;) zu besitzen. Wenn Ihr Augenstern nicht nur unmoralisch, sondern geradezu antimoralisch eingestellt ist, haben Sie erstens grosses Glück und zweitens gut sichtbar ein paar Nietzsche-Bände aus dem Antiquariat rumliegen. Ansonsten kaufen Sie sich auf jeden Fall eine Bibel, "allerdings nur aus kulturellem Interesse, das Buch hat unsere Kultur geprägt etc. etc.".&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ein Beispiel für die kluge Anwendung eines solchen Zitats wäre wohl, dass Sie, wenn Sie beim Bewundern der allzu irdischen Formen einer vorbeigehenden (und im schlimmsten Fall auch noch jüngeren) Frau erwischt werden, auf Goethes Faust verweisen – das ewig Weibliche habe Sie halt hinangezogen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Es ist also essentiell, dass Sie sich &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;gemässigt&lt;/span&gt;, aber dennoch &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;ohne Unterbruch gewählt&lt;/span&gt; ausdrücken, selbst im Schlaf noch reden und dabei &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;klug&lt;/span&gt; und &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;sensibel&lt;/span&gt; wirken.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Punkt 2 – Die Winde des Wandels wehen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Falls Ihr ewiglich scheinendes Sternenlicht in der dunkelsten Nacht Sie aufgrund Ihrer "schlechten Eigenschaften" verlassen haben sollte – was in vielen Fällen zutrifft, auch wenn es nicht unbedingt im Trennungsgespräch erwähnt wird – können wir Ihnen nur raten, sich selbst in einem guten Licht erscheinen zu lassen, denn "jeder Mensch ist wertvoll, nur zeigen manche dies offener und anders als andere, im Kern sind wir jedoch alle gleich".&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Die Magazine unter Ihrem Bett zeigen zum Beispiel Ihr grosses Interesse an der edlen Kunst der Fotografie und haben für den Kenner "grossen ästhetischen Wert". Sie sind auch nicht zu faul, Ihren eitrigen Ausschlag behandeln zu lassen, sondern "haben diesen seit der Kindheit" und möchten ihn aus "Nostalgie" behalten (siehe Punkt 1 zum Thema Sensibilität). Arbeitslos sind Sie auch nur, um "in sich zu gehen und sich der Kunst zu widmen", nicht etwa weil Sie in einem unbegründeten Wutanfall den Vorgesetzten tätlich angegriffen haben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Falls Sie im nachsichtigen, weichen Licht der von Ihnen persönlich auf Sie selbst ausgerichteten Scheinwerfer immer noch nicht gut genug dastehen, um eine Rückkehr Ihrer Partnerin zu rechtfertigen, sollten Sie sich eventuell überlegen, sich zu &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;ändern&lt;/span&gt;. Dies ist nicht einmal zwingend mit Arbeit verbunden, auch kleine Details können Sie anders erscheinen lassen. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Versuchen Sie zum Beispiel, mehr Geduld, Toleranz, Nächstenliebe und Gefühl zu zeigen als während des letzten Versuchs einer Beziehung, gerade beim Umgang mit potenziellen Schwiegereltern und kichernden "besten Freundinnen". Dies kann sich zum Beispiel aber auch darin äussern, dass Sie einem Bettler eine Münze zuwerfen und dies auf eine möglichst ostentative Art und Weise tun. Falls Sie das Geld lieber für etwas anderes ausgeben möchten, halten sie immer ein paar metallen glänzende Knöpfe in Ihrer Brieftasche bereit und gehen Sie nach dem Akt der Barmherzigkeit zügig weiter. Wo es bisher nicht vorhanden war, kann morgen auch schon ein grosses Interesse für das Wohl der Tiere sein, auch wenn das den bissigen Mistköter aus der Nachbarschaft einschliesst.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Falls Sie zu jeglicher Veränderung unfähig sein sollten, betonen Sie zumindest bei jeder Gelegenheit Ihren brennenden Besserungswillen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Punkt 3 – Interessante Alternative&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Mainstream ist langweilig, verachtenswert, gewöhnlich und vor allem uninteressant. Sie sind ein unglaublich &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;komplexer&lt;/span&gt; Mensch mit einer dermassen &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;vielschichtigen&lt;/span&gt; Persönlichkeit, dass Sie sich eine &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;individuelle&lt;/span&gt; und &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;unabhängige&lt;/span&gt; Meinung zurechtzimmern müssen. Ich werde mich bei diesem Punkt kurz fassen, weil das Wichtigste eigentlich bereits gesagt ist und dieses nur an ein paar Beispielen zu erläutern versuchen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Trinken Sie statt Heineken lieber St. Peter's Honey Porter, auch wenn Ihnen das Zeug mit seinem Geschmack die Zehennägel rückwärts ins Gedärm wachsen lässt. Kaufen Sie Kleidung eine Nummer zu gross bzw. zu klein. Lesen Sie keine Krimis, sondern die Schriften pessimistischer Philosophen. Zwischenpositionen gibt es nicht – entweder gehen Sie ins Kloster oder brennen selbiges nieder. Machen Sie sich Zungen-, Nasen-, Ohren-, Bauchnabel- und Genitalpiercings, wenn möglich selber und ohne Betäubung. Kompromisse werden keine gemacht. Verhungern Sie wie ein Koala ohne Eukalyptus, wenn Sie sich einmal weder Kaviar noch Lachs leisten können sollten! Sie sind &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;unabhängig&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;rebellisch&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;unangepasst&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;speziell&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;ungewöhnlich&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;nonkonformistisch eingestellt&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;dekadent&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;geniesserisch&lt;/span&gt; und zugleich &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;asketisch&lt;/span&gt;, verabscheuen die Kirche und glauben trotzdem, Sie sind &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;tolerant&lt;/span&gt; und gleichzeitig ein Mann mit &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;starken&lt;/span&gt; Meinungen. Sie sind &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;jugendlich&lt;/span&gt; und &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;reif&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;kultiviert &lt;/span&gt;aber kein &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;Snob&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;Snob&lt;/span&gt; aber dabei &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;kultiviert&lt;/span&gt;, reif und &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;jugendlich&lt;/span&gt;, &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;anspruchsvoll&lt;/span&gt;, aber irgendwie schon recht schnell &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;zufrieden&lt;/span&gt;, irgendwie schon recht schnell &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;zufrieden&lt;/span&gt; und dabei sehr anspruchsvoll – seien Sie &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;alternativ&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Stechen Sie aus der Masse heraus, lassen Sie das Gewöhnliche hinter sich! Seien Sie &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;interessant&lt;/span&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Punkt 4 – Romantik und liebliche Gedichtlein&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;"Schnecke" und "Schnitte" sind tot, lang leben "Engel" und "zartes Tülplein". &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;Handkuss&lt;/span&gt; und &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;Liebesbrief&lt;/span&gt; sind zur Wiederaufnahme der Beziehung unabdingbar, ebenso wird der Erwerb von mehreren hundert langstieligen Rosen empfohlen. Ebenso sollte man die (Ex-)Partnerin um jeden Preis in die Nähe von Klippen, Sonnenuntergängen und Weizenfeldern bei Vollmond locken. An solchen Orten entfalten nämlich selbst gedichtete Liebesschwüre ihre Wirkung am besten. Je ungeschlachter die Sprache, desto grösser die Rührung der Angebeteten, die sich dann nämlich der grossen Leistung rühmen kann, einen völlig untalentierten und desinteressierten Menschen zu hehrer Lyrik beflügelt zu haben. Ein Leser hat uns ein Beispiel zugesandt. &lt;em&gt;Rosengleich erblühendes Sternlein im Zenit astralen Widerscheins&lt;/em&gt; von Herbert G. aus an seinen "Engel" fasst alles bisher Gesagte ziemlich gut zusammen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Lieber Stern,&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Ich mag dich gern.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Für dich ich schwärm.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Mein Herz ich erwärm.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Damit ich kann beitragen,&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Zweifel die nagen,&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Hinwegzuschlagen&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Und Liebe zu dir zu tragen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Denn mit Verlangen tu ich brennen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify; margin-left: 35pt'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Ach, wir hätten uns nie sollen trennen.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Dem Autor zufolge brach die Adressatin unter einem bleichen Vollmond in silberne Tränen aus. Welches fühlende Wesen könnte auf so ein Gedicht auch anders reagieren?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Punkt 5 – Pheromone und Aphrodisiaka&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Falls alle bisherigen Punkte (aus welchen unnachvollziehbaren und kaum vorstellbaren Gründen auch immer) nicht geholfen haben sollten, Ihre Traumfee aus dem Lande der solaren Nebeldünste zurückzubringen, so nähern wir uns einer recht drastischen Massnahme. Beschaffen Sie sich tierische Paarungsduftstoffe und sprühen Sie sich, Ihr Auto, Ihre Wohnung, Ihre Haustiere und, sofern ohne Hausfriedensbruch möglich, auch alle Besitztümer Ihrer lieblichen Frühlingsblume. Falls Sie Schnupfen haben sollte, mischen Sie Ihr zerriebenes Elfenbein in die Frühstücksflocken, streuen Pulver aus getrocknetem Elefantenkot über das Kopfkissen und streichen die eigenen Schuhe mit dem Fett des Rotkehlchens ein. Das sollte das Feuer des Verlangens in der Königin Ihrer Träume bald wieder entfachen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Punkt 6 – Chloroform&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Aufgrund eines hängigen Verfahrens wurde Punkt 6 vorübergehend vom Netz genommen. Wir bitten um Verständnis.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Punkt 7 – Ultima ratio: Mutterinstinkt&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='text-align: justify'&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ultima ratio steht im Lateinischen für "hohes Liebesglück". Dazu soll Ihnen dieser letzte Punkt verhelfen, indem auf den Mutterinstinkt zurückgegriffen wird. Jede Frau hat ihn zu einem gewissen Grad. Sogar Ihre idealisierte Göttin wird einen kleinen Rest davon besitzen. Falls Sie Punkt 1 – 6 erfolglos durchgearbeitet haben, werfen Sie sich einfach weinend, reuig und emotional völlig vernichtet in reinen, weissen Arme des rettenden Engels mit diesen Augen wie Diamanten. Gestehen Sie ihr all die Anstrengungen, die Sie vergebens unternommen haben und Mitleid wird sich im Übermass völlig automatisch einstellen. Grosses Elend sorgt für noch grössere Anteilnahme und Fürsorge. Je grösser das Versagen, desto grösser die Anerkennung. Seien Sie sich selbst und tun Sie einfach das, was Sie am besten können – Mitleid erregen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-380467449294023895?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/380467449294023895/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/02/ruckeroberung-der-ex-mit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/380467449294023895'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/380467449294023895'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/02/ruckeroberung-der-ex-mit.html' title='Rückeroberung der Ex! Mit Erfolgsgarantie!'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-1663980169397109017</id><published>2010-02-12T10:55:00.001+01:00</published><updated>2010-02-12T10:55:30.524+01:00</updated><title type='text'>„Alle sind sooo mega, mega, mega saugemein zu mir, Herr Lehrer!“</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Es scheint das einzig richtige zu sein, in einem Kommentar zur internationalen Politik die Sprache eines frustrierten Primarschülers zu übernehmen. Die Situation ist nämlich folgende: Schweizilein hat etwas, das Deutschländchen will. Deutschländchen arbeitet mit Diebchen zusammen, Schweizilein findet das wirklich uuuuuh gemein von Deutschländchen. Deutschländchens Verhalten ist, gemäss Schweizilein, äusserst zwiespältig, weil Rechtsstätchen, Deutschländchens Freundin, dann mit ihm Schlüsschen macht. Schweizilein hat jedoch selbst kein weisses Westchen, trägt es doch mit die Verantwortung für das Verschwinden von Deutschländchens Znüni. So weit, so schlimm. Bin ich der einzige, der sich hier einen Lehrer wünscht, der den Kindern behutsam, aber bestimmt sagt, wie, nun ja, kindisch die ganze Sache eigentlich ist? Und dass sich alle, die einen der beiden Verhandlungspärtnerchen in diesem Skandälchen auch nur ansatzweise ernst nehmen, sich auf die Seiten von Znüniklauern und ihren gleichaltrigen Komplizlein oder Gegenspielerchen schlagen?&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-1663980169397109017?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/1663980169397109017/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/02/alle-sind-sooo-mega-mega-mega-saugemein.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/1663980169397109017'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/1663980169397109017'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2010/02/alle-sind-sooo-mega-mega-mega-saugemein.html' title='„Alle sind sooo mega, mega, mega saugemein zu mir, Herr Lehrer!“'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-4190100584515929995</id><published>2009-08-29T12:27:00.001+02:00</published><updated>2009-08-29T12:27:02.317+02:00</updated><title type='text'>Mageninhalt und Module</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Bürozeiten von 11:00 bis 13:00 am Samstag – ist ja klar, dass dann um 11:43, wenn ich anrufe, bei der Studienberatung Aarau der Anrufbeantworter mich informiert, dass ich "ausserhalb der Bürozeiten anrufe". Dabei wollte ich doch nur wissen, ob ich mit der Modulbuchung noch bis zum Erstsemestrigentag warten könne, aus dem nicht allzu schwer nachvollziehbaren Grund, dass jemand ohne akademisch bewanderte Freunde oder Verwandte einfach, ganz unakademisch gesagt, vor einer riesigen, bräunlichen Wand mit aufgesprayten, stolz emporgereckten Mittelfingern steht, wenn es um das Bedienen des ungemein übersichtlichen und informativen Modulbuchungssuchfeldes (schönes Wort!) geht. Es scheint von allen Seiten stillschweigend vorausgesetzt zu werden, dass jeder Neuling weiss, was wichtig bzw. Pflicht ist und was man im ersten Semester überhaupt belegen kann und dass auch der letzte durchschaut, was er denn im Wahlpflichtbereich belegen kanndarf bzw. darfkann, inwiefern etwas prüfungsrelevant ist etc. Wer bräuchte denn da ein Dokument, das ihm auf ein, zwei Seiten etwas mehr erklärt als das ungemein hilfreiche FAQ ("Was ist ein Modul?") der überaus übersichtlichen, einsteigerfreundlichen und praktisch eingerichteten Homepage der Uni ZH.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe mir also fest vorgenommen, dass ich mich, sollte ich am Erstsemestrigentag erfahren, dass ich alles falsch gemacht habe und nun den Kurs zur Etymologie des Wortes "Schsse" im Althochdeutschen belegen muss, beim Überbringer der Nachricht als Zeichen meines Überdrusses vor oder auf dessen Füsse übergeben werde. Damit wäre ich wohl der einzige im ganzen Zirkus, der deutliche und konzise Informationen zur rechten Zeit liefert.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-4190100584515929995?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/4190100584515929995/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/08/mageninhalt-und-module.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4190100584515929995'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4190100584515929995'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/08/mageninhalt-und-module.html' title='Mageninhalt und Module'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-2569972032805244468</id><published>2009-06-03T17:21:00.002+02:00</published><updated>2009-06-03T17:24:21.301+02:00</updated><title type='text'>Fusspylz-Fryschzellenkur!</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/SiaVVxaC2rI/AAAAAAAAAFM/h5jXOC0eF2M/s1600-h/muskeln.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5343122209194039986" style="WIDTH: 164px; CURSOR: hand; HEIGHT: 225px" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/SiaVVxaC2rI/AAAAAAAAAFM/h5jXOC0eF2M/s320/muskeln.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/SiaVZZUa4nI/AAAAAAAAAFU/91OHRoIv5E0/s1600-h/epilieren.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5343122271447474802" style="WIDTH: 164px; CURSOR: hand; HEIGHT: 214px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/SiaVZZUa4nI/AAAAAAAAAFU/91OHRoIv5E0/s320/epilieren.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/SiaViE7fVwI/AAAAAAAAAFc/0v5x8Buv71U/s1600-h/zara.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5343122420593022722" style="WIDTH: 164px; CURSOR: hand; HEIGHT: 153px" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/SiaViE7fVwI/AAAAAAAAAFc/0v5x8Buv71U/s320/zara.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;Facebook-Anzeigen verhelfen mir endlich zu Schönheit und Stil.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Ich werde muskulös, trainiere, bis ich die von der Konvention geforderte Gorillabreite (auch: "athletisches Äusseres", "sportlicher Oberkörper") erreicht habe und genau so aussehe, wie das zuckende Zeug unter dem hautengen roten T-Shirt in der Anzeige. Dabei lerne ich auch, mich richtig zu ernähren und zum Beispiel das Weicheier-Getränk Tee durch isotonische und, wenn möglich, eiweisshaltige Kraftnahrung zu ersetzen. Dass ich mich wie eine Hochleistungs-Milchkuh ernähre und wie ein Ochse für meine Urzeitfigur schufte führt allerdings offensichtlich zum Verlust jedes Gefühls für Gross- und Kleinschreibung – ein geringes Opfer, wenn man bedenkt, dass mir mit dem erarbeiteten Aussehen alle Affenweibchen der Welt zu Füssen liegen werden.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich gebe dem infamen Trend zur Ganzkörper-Haarentfernung nach und brenne mir, um mir zumindest einen Anschein von Zivilisation zu geben, jegliche Behaarung mit dem Laser-Epiliergerät weg. Dann sehe ich zwar aus wie ein aufgedunsenes Gorillababy, weche aber dafür bei der zuvor erwähnten Zielgruppe möglicherweise den Mutterinstinkt, was meinen Annäherungsversuchen (bzw. "Heranschleifungsversuchen" – solche Muskelmasse will erst mal bewegt werden!) förderlich wäre.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Ich kleide mich neu ein, ganz nach aktuellen modischen Massstäben: Jede Faser meines Oberschenkels (und aller anderen Körperteile) soll sich abzeichnen, mein V-Ausschnitt soll bersten über meiner hochgezüchteten Brustmuskulatur, das eine Härchen am linken Bein, das zu entfernen ich vergass, soll als vergleichsweise gigantische Ausbeulung im weissen (oder pink-hellgelben) Stoff meiner Jeans hervorquellen. Schön, nicht? &lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;&lt;p&gt;Eine lebhafte Fantasie kann auch zum Fluch werden.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-2569972032805244468?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/2569972032805244468/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/06/fusspylz-fryschzellenkur.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/2569972032805244468'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/2569972032805244468'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/06/fusspylz-fryschzellenkur.html' title='Fusspylz-Fryschzellenkur!'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/SiaVVxaC2rI/AAAAAAAAAFM/h5jXOC0eF2M/s72-c/muskeln.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-4827359291347896405</id><published>2009-05-30T16:37:00.001+02:00</published><updated>2009-05-30T16:37:45.717+02:00</updated><title type='text'>Von Experten und Versagern</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Die Situation sieht folgendermassen aus: Die UBS stand am Abgrund, der Staat hilft, knüpft jedoch kaum Bedingungen an diese Hilfe, weil das in Windeseile zusammengeschusterte und von einer bürgerlichen Mehrheit durch das Parlament gewinkte Paket war, was es war. Inzwischen holt man sich bei der Bank, die immer noch an der schwächlich-mitleidigen Infusion des Bundes hängt, Experten ans Ruder, die so sehr Experten sind, dass sie sich abfällig über Politiker äussern. Dies ist für jedermann verständlich – wenn nicht Leute sich so äusserten, deren Denken und deren Kumpanen gerade weitaus Grösseres als die Eidgenossenschaft und ihre "Politiker" in den Sand gesetzt haben. Kaspar "Nomen est omen" Villiger und Herr Grübel sind auch so sehr Expertem, dass sie ihren Komplizen ("Mitarbeitern") gleich einmal einen Startbonus gewähren. Bundesgelder, die nicht an die vielen Entlassenen gehen, sondern den Entlassenden, den "Experten", die den Architekten des ganzen Desasters zum Verwechseln ähnlich sehen und ähnlich denken, gehen? Solches Treiben müsste man abwürgen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das sollten eigentlich sogar die geistig umnachtetsten Parlamentarier erkennen – doch wenn ein entsprechender Vorstoss der Linken im Ständerat wegen eines SVP-Politikers (im übelsten Sinne beider Wörter), der für seinen Vorschlag der Abweisung sogar Kritik aus den eigenen Reihen erntete (!!!), der FDP und sogar gewissen CVP-Vertretern durchfällt, wird einem endlich wieder einmal klar, wie erbärmlich entscheidungsschwach, mutlos – alteingesessen die Bürgerlichen zu weiten Teilen sind. Während bei der CVP zum Teil eine gutmütig-vertrottelte Empörung über die überrissenen Gehälter für finanzielle Bruchpiloten herrscht und man diese mit der Welt teilt, bevor man wieder zum einzigen Punkt im Parteiprogramm zurückkehrt ("FAMILIE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!"), bleibt jener Haufen, der doch tatsächlich einmal treibende Kraft in unserem Land war, uneinsichtig bis zur Blindheit: Die FDP. Vielleicht sollte den ach so schlauen Verteidigern des freien Marktes einmal erklärt werden, dass der freie Markt beim Eingriff des Staates, vor allem, wenn er so direkt erfolgt wie bei der UBS, aufhört, freier Markt zu sein und man sich vielleicht gewissen Forderungen des Staats fügen müsste bzw. seitens des Staats das Recht hätte, solche aufzustellen. Doch der Staat fordert nicht – dank dem wiederholten Versagen des Mitte-Rechts-Gefüges insgesamt und einer ganz bestimmten Partei, die vollkommen zu Recht (und hoffentlich zur Gänze) in die Bedeutungslosigkeit abschmiert. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht einmal die bäuerlich-neoliberale SVP mit ihrem Chefökonom Blocher wirkt beim Aufstellen ihrer Milchbüechlirechnungen und populistischen Patentrezepten bei Wirtschaftsfragen so ungeschickt, so überholt und gescheitert wie die FDP. Es gärt im Volk, die Wut auf die sogenannten Finanzexperten, die den Gegenbeweis ihres Expertentums in den letzten Monaten dutzend-, hundert- und tausendfach geliefert haben, wird hochkochen – und hoffentlich bei den nächsten Nationalratswahlen diese wahrhaft verkümmerte Partei von der nationalen Ebene entfernen. Verdient hätte sie es – so sehr, wie die von ihnen durch Feigheit und Inkompetenz verteidigten Boni für die Investmentbanker der UBS unverdient sind. Wer so von freiem Markt durchdrungen ist, dass er dessen offensichtlichstes Ende, den (von der FDP zunächst sogar geforderten und in all seiner nur von der Linken erkannten Unzulänglichkeit unterstützten!) Eingriff des Staats nicht mehr sieht, gehört wegen seiner so offensichtlich inexistenten Weitsicht aufs politische Abstellgleis. &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-4827359291347896405?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/4827359291347896405/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/05/von-experten-und-versagern.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4827359291347896405'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4827359291347896405'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/05/von-experten-und-versagern.html' title='Von Experten und Versagern'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-7691057912814557290</id><published>2009-05-30T15:49:00.001+02:00</published><updated>2009-05-30T15:50:00.085+02:00</updated><title type='text'>Linguistische Betrachtungen</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Ich habe festgestellt (oder eher: feststellen müssen), dass die inflationäre Verwendung englischer oder auch nur vermeintlich englischer Ausdrücke zweierlei Herde, zwei Brutstätten hat: Zum Einen ist die Sprache der Wirtschaft ("des Erfolgs" – man verzeihe mir den Zynismus) mit Anglizismen gespickt, zum anderen wimmeln die halb gelernten und falsch ausgesprochenen Vokabeln auch im Alltagswortschatz. Das wirkte, im erstgenannten Fall, modern und, wie schon mit schiefem Grinsen angedeutet, roch ein wenig nach dem Erfolg anglo-amerikanischer Unternehmungen, an dem, dank der Flexibilität und Durchlässigkeit der Sprache, auch Heiri Müller aus dem hinteren Emmental als "CEO" eines Milchverarbeitungskleinbetriebs (einer lausigen Chäsi eigentlich) teilhaben konnte und, je nach Empfänglichkeit für Selbstbetrug, immer noch kann. Der Schulhausabwart ist nicht mehr nur Abwart, sondern &lt;em&gt;facility manager&lt;/em&gt;. Aber weder er noch Heiri wissen, was ein CEO eigentlich ist und tut (bzw. eben &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;nicht&lt;/span&gt; tun sollte – aber das weiss nicht nur Heiri nicht) oder was für facilities es sind, die zu managen wären.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der erfolgreiche (haha), moderne und dynamische Wirtschaftsmensch lernt Englisch kaum, weil er die Sprache mag oder sich für die Kultur dahinter interessiert. Genau wie Deutsch ist sie ihm blosses Mittel zum "Kommunzieren" (im einseitigen Sinn auch so ein Unwort) verschiedener Sachverhalte. Dementsprechend gestaltet sich sein Sprachgebrauch. Er kann zwar "just" und "laugh" ("dschöst" und "loof" denk!) nicht aussprechen, fühlt sich aber durchaus befähigt, z. B. eventuelle Boni (aus aktuellem Anlass) mit einem Deutsch zu rechtfertigen, das sich irgendwo im dumpfen Nirgendwo zwischen einem besonders hoffnungslosen Deutsch-Anfänger an einer Sonderschule für extreme Sprach-Härtefälle und einem Englisch-Versager, dessen Aussprache auf Songtexten Schweizer Bands basiert, deren "Liedtexte" auf "Englisch" "geschrieben" sind, bewegt – wenn überhaupt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über die Pop-Kultur und dem anglo-amerikanischen Primat auf diesem Gebiet schlichen sich gewisse Ausdrücke natürlich auch in die Alltagssprache ein. Das hat seine Berechtigung. Wer jedoch mit diesen (und zum Teil selbst erfundenen) Anglizismen auf Teufel komm raus um sich wirft, legt sich ein "Image" (ha, ich kann das auch!) zu. In manchen Augen sieht dieses zwar modern, jugendlich, originell aus, legt bei anderen jedoch den Schluss nahe, dass die betreffende Person weder gut Deutsch noch wirklich Englisch spricht und dass keines von beidem Zweck ist, sondern, wie oben schon kritisiert, immer Mittel bleibt, in diesem Fall nicht zum "Kommunizieren" von "wichtigen Informationen", sondern der Pflege des ungeschickt gewobenen Blendwerks um die eigene Person und zum jämmerlich durchschaubaren Überschminken des eigenen sprachlichen Unvermögens dient.&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-7691057912814557290?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/7691057912814557290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/05/linguistische-betrachtungen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7691057912814557290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7691057912814557290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/05/linguistische-betrachtungen.html' title='Linguistische Betrachtungen'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-203527123513559530</id><published>2009-05-10T20:28:00.001+02:00</published><updated>2009-05-10T20:28:56.097+02:00</updated><title type='text'>Arrogante Hetzschrift</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;Der Fusspylz ist zurück und gönnt sich eine Schreibpause zwischen Nietzsche, Montaigne, Blake und anderen Matura-relevanten Beschäftigungen. Er macht eigentlich immer noch nicht so gerne Politik – es sei denn, es geht um ein Thema, das ihn sowohl ihn als auch seine momentan recht überspannten Nerven ziemlich direkt betrifft. Die Rede ist, unschwer zu erraten, von der Forderung, die Berücksichtigung der Komplementärmedizin durch die Grundversicherung der Krankenkassen in der Verfassung zu verankern. Alles, was sich für schlau, tolerant und fortschrittlich hält, findet das natürlich grossartig und verbreitet die frohe Botschaft engelsgleich unter armen Heiden. Als &lt;em&gt;advocatus diaboli&lt;/em&gt; wurde ich somit zwangsläufig in diverse Wortgefechte verwickelt, in denen es verschiedene Konstanten gab: Es schien sich absolut niemand der Tatsache bewusst zu sein, dass man für unter 20 Franken pro Monat (im Verhältnis zur Gesamtprämie ein lächerlicher Betrag) eine Zusatzversicherung abschliessen kann, welche im Krankheitsfall die Versorgung mit homöopathischen und anderen Placebos garantiert. Was wollen wir, liebe Leser, wetten, dass die Prämie der Grundversicherung ca. 20 Franken steigen wird, wenn diese Abstimmung durchgekommen ist (woran leider kaum zu zweifeln ist)? &lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine weitere in jedem Disput wiederkehrende Grösse war das ungemein selbstgerechte Auftreten der Befürworter: Es sei "arrogant" (Modebeleidigung unseres Jahrzehnts, besser als "überheblich, weil Fremdwort) von Schuldmedizin, die Komplementär"medizin" als nicht ganz gleichwertig oder gar weniger effektiv (!) zu behandeln. Nun, wer glaubt, dass jener Wissenschaftszweig, dem wir unter vielem anderem die Ausrottung der Pest in den zivilisierten Gebieten zu verdanken haben, ohne den wir noch immer mit  40 stürben, der dafür sorgte, dass bei einer Fehlgeburt nicht auch noch gleich die Mutter ihrem Kind zwingend folgen muss und welchem wir eine wirksame Schmerzbekämpfung verdanken, gleichwertig mit Arnika-Kügelchen und Blümchenessenzen sei, möge doch einmal versuchen, sich die Weisheitszähne mit homöopathischer Betäubung entfernen zu lassen – die Arroganz der Schuldmedizin bekommt spätestens dann eine plötzliche Daseinsberechtigung. Es ist natürlich wahr, dass es vor den grossen Errungenschaften der Schulmedizin schon Vorläufer der Komplementärmedizin gab, die damals allerdings die Summe aller Heilkunst darstellten – in der Steinzeit und im Mittelalter machte man gleichermassen Gebrauch von Kräutermedizin, zum Teil mit schamanistischen Anklängen ("Hexerei"). Dass man dabei Wirkstoffe und Praktiken entdeckte, die auch heute noch funktionieren, überrascht niemanden – und dennoch kommt niemand auf die Idee, seinen Kamillentee über die Krankenkasse abbuchen zu wollen. Bachblüten dagegen, ein Fall, wo man sein Hirn schon fast mit dem esoterischen Hammer zu Brei schlagen muss, um derartiges noch als über den Placebo-Effekt hinaus als seriös anzusehen und an die "Schwingungen" und "heilende Energie" der verarbeiteten Substanzen zu glauben, könnten mit der Verfassungsänderung (abhängig von deren Umsetzung, aber man darf unser Parlament bezüglich Skepsis bekanntlich nicht überschätzen) von der Krankenkasse übernommen zu werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum erwähnten selbstgerechten Gesprächsverhalten gehörte in einem Fall auch ein wahrlich furchteinflössender Relativismus, der in der Aussage anklingt, dass die "westliche Medizin" auch nicht der Weisheit letzter Schluss sei. Das würde a) niemand behaupten und b) reicht ihre Erfolgsgeschichte, wie oben angetönt, als Leistungsausweis vollends aus, der wiederum völlig genügt, um ihr z. B. gegenüber der traditionellen chinesischen Medizin den Vorzug zu geben. Diese stellt natürlich eine Alternative dar, konnte und kann auch ihre Erfolge feiern – aber Lebenserwartung etc. stiegen auch in China erst mit der sogenannt "westlichen Medizin" signifikant. Es gibt zudem so wenig eine "westliche Medizin", wie es eine "jüdische Physik", die mancher Deutsche zwischen 1933 und 45 einem gewissen Albert Einstein zum Vorwurf machte. Es gibt Präparate, die wirken, und solche, die es nicht tun. Dass ein "vielleicht" oder "unter ganz bestimmten Umständen" gegen eine allgemeine Verpflichtung zum Mittragen der Komplementärmedizin über die Krankenkassenprämien spricht, sollte eigentlich so klar sein wie ein Bach-Wässerchen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun kommt das vermutlich lahmste, aber nichtsdestoweniger am stärksten verbreitete "Argument" "gegen" die "westliche Medizin", nämlich die Tatsache, dass ihr Fehler unterlaufen und auch Ärzte sich irren können. Gratulation, mein alternativ und individuell eingestellter Gesprächspartner, du hast erkannt, dass Menschen Fehler machen! Dass diese Fehler bei starken Präparaten oder chirurgischen Eingriffen schlimmere Auswirkungen haben können, als wenn man sich im homöopathischen Chügeli vergreift, ist klar – weil im ersten Fall nämlich nicht auf "feinstofflicher", "energetischer" oder gar "seelischer" Ebene gearbeitet wird, sondern die Krankheit ganz konkret da bekämpft wird, wo sie sich zeigt, nämlich, oh, mir entweicht ein überraschtes Keuchen, am Körper! Grosse Wirkung; grosser Schaden, wenn falsch angewandt – dass das mit dem Schaden für eigentlich alle komplementärmedizinischen Methoden, die mir bekannt sind, nicht gilt, sagt im Umkehrschluss auch etwas aus. Für die Fehler und Vergehen einzelner die gesamte Zunft verantwortlich zu machen, entspricht haargenau dem Vorgehen rechtspopulistischer Parteien, die alle Vorteile z. B. der Einwanderung ignorieren. Die alternativen und ganz, ganz originellen Befürworter sehen halt lieber denjenigen, der vom Schmerzmittel ein Magengeschwür bekommt, als die zehntausend anderen, denen es einigermassen normales Arbeiten und Leben ermöglicht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das lahmste Argument haben wir hinter uns, nun kommt etwas so lächerliches, dass es nicht einmal mehr als Argument durchgeht: Der Vorwurf der Wissenschaftsgläubigkeit. Im kleinbürgerlichen Bildungsmilieu, wo jeder "ein wenig" glaubt und seine eigene "spirituelle" Ader ein wenig pflegt, gehören drei Dinge zum guten Ton: Man ist gegen den Irak-Krieg (mit oder ohne Peace-Fahne), ernährungsbewusst und skeptisch gegenüber dem Establishment. Das medizinische Establishment ist, verdientermassen, die aktuelle Schulmedizin, die sich wohl ins Koma lachen würde, wenn sie wissen könnte, dass Leute, die an Bachs "gestörtes seelisches Gleichgewicht" glauben oder gar der Doktrin der älteren Landeskirche sehr genau folgen (beides ist mir schon begegnet), an ihr herumzukritteln versuchen. Diese Pseudo-Rebellion gegen schwerlich angreifbare und künstlich dazu hochstilisierte Feindbilder paart sich mit einer latenten Intellektuellenfeindlichkeit gewisser Kreise und äussert sich, wie wir gesehen haben, spätestens, sobald jemand von sich sagt, dass er in ausgebildete Mediziner mehr Vertrauen habe, als er den homöopathischen Medizinmännern und esoterischen Dschungeldoktoren entgegenbringe. Um das Ganze gleich noch ein wenig persönlicher zu gestalten, bliebe noch zu erwähnen, dass es für jemanden, der sich philosophisch als Schopenhauerianer sieht, doch sehr seltsam ist, als "wissenschaftsgläubig" betitelt zu werden. Geradezu beängstigende Züge nimmt dieser unüberlegte Vorwurf aber dann an, wenn er in einem Atemzug mit versöhnlichen Worten ausgesprochen wird: "Warum muss man eigentlich Schul- und Komplementärmedizin gegeneinander ausspielen?" Das tat ja &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;bisher&lt;/span&gt; niemand. Alle, denen ihre Wässerchen, Essenzen und Nadeln am Herz lagen, hatten bisher den Anstand, knappe 20 Franken zu löhnen und ihre Doktrin des grossen "Manchmal" für sich zu behalten, statt sie mit missionarischem Eifer allen anderen aufzwingen zu wollen und die Solidarität so weit zu strapazieren, dass alle für ihre exzentrischen Bedürfnisse blechen sollen. Wenn aber Leute wie ich aufgefordert werden, mit ihrer Grundversicherungsprämie Hokuspokus und die Heilung eingebildeter seelischer Gleichgewichtsstörungen mitzutragen, so provozieren die Befürworter einer solchen Vorlage Ablehnung  – ein friedlich-fröhlich-blumiges Miteinander gab es bisher, es kostete 20 Stutz und wurde &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;nicht&lt;/span&gt; von Seiten der arroganten Schulmedizin aufgegeben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-203527123513559530?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/203527123513559530/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/05/arrogante-hetzschrift.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/203527123513559530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/203527123513559530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/05/arrogante-hetzschrift.html' title='Arrogante Hetzschrift'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-3091797553864936797</id><published>2009-04-12T20:59:00.002+02:00</published><updated>2009-04-12T21:06:25.770+02:00</updated><title type='text'>Musterbriefe, Teil 2: Der Beschwerdebrief</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;[Ich demonstriere diese Art des Briefeschreibens an einem konkreten Beispiel: Ein Kunde hat ein Brötchen in einem Supermarkt gekauft. Dieses war ein klein wenig zu trocken. Er reagiert also mit der gebotenen Empörung, ohne dabei die Grenzen der Verhältnismässigkeit und der von der brieflichen Etikette geforderte Höflichkeit zu verlassen.]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Sehr geehrter Frau Filialleiterin/Herr Filialleiter,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;zu meiner grossen Enttäuschung musste ich feststellen, dass das Brötchen, welches ich vorgestern um 11:53 in Ihrem Geschäft erwarb, ganz und gar nicht meinen geschmacklichen Ansprüchen genügte. Es kann natürlich passieren, dass ein Brötchen etwas zu lange liegen bleibt, das verstehe ich ja. Dass es nicht passieren sollte, ist klar – denn wer wäre auch schon daran interessiert, dass von der minderwertigen Ware, die man verkauft, darauf geschlossen wird, dass die verkaufende Person und Unternehmung, der Hersteller des Produkts und alle damit verbundenen Menschen ebenfalls minderwertig sind? Ich meine, Sie wollen ja keine Kunden verlieren, indem Sie wie minderwertiger, erbärmlicher, verachtenswerter Abfall wirken, nicht wahr? Falls dieser Brief etwas zu persönliche Züge annehmen sollte, so sind allein Sie bzw. Ihre nationalsozialistisch organisierte Firma dafür verantwortlich – Sie haben mir diese vertrocknete Hefe-Kriegserklärung verkauft! Sie müssen sich auch gar nicht wundern, dass Sie am nächsten Tag Ihr Auto mit Kuhfäkalien bedeckt und ausgebrannt vorfanden, Sie wissen so gut wie ich, dass Sie und Ihresgleichen es nicht anders verdienen.&lt;br /&gt;Im Bewusstsein, dass Sie eigentlich das Papier, das ich gerade an sie verschwende, nicht wert sind, möchte ich Ihnen in aller gebotenen Höflichkeit noch mitteilen, dass Ihre Mutter eine im Rotlichtmilieu tätige Person, Ihr Vater, genau wie Sie, von braunem Gedankengut durchsetzt ist und ich nicht übel Lust hätte, meine Schuhe, mit denen ich zuvor durch Hundekot gewatet bin, an Ihrem Gesicht abzuwischen, Sie unangenehme(r) Zeitgenosse/Zeitgenossin, Sie!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Mit der Ihnen gebührenden Hochachtung,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Ein verärgerter Kunde&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;PS: Haben Sie sich schon gefragt, warum die unterste Schublade Ihres Schreibtischs seit gestern, 15:43, so komisch riecht?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-3091797553864936797?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/3091797553864936797/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/04/musterbriefe-teil-2-der-beschwerdebrief.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3091797553864936797'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3091797553864936797'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/04/musterbriefe-teil-2-der-beschwerdebrief.html' title='Musterbriefe, Teil 2: Der Beschwerdebrief'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-5898999717610131255</id><published>2009-04-05T17:00:00.001+02:00</published><updated>2009-04-05T17:00:15.322+02:00</updated><title type='text'>Fäkal-Fanal</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;"Du, irgendwie sehen alle Viertklässler ziemlich kaputt aus." 7:25, Mensa der Anstalt St. Spastus für unheilbar renitente Jugendliche, Gespräch zweier Erstklässlerinnen. Die besprochenen Leute sitzen mit krummer Haltung in einer Art Halbschlaf zwei Chirurgiestahltische weiter, verfallen hie und da in Sekundenschlaf, versuchen, die bleischweren Augenlider offenzuhalten und ihre Hirne zu einer letzten Anstrengung für unmittelbar anstehende Prüfungen zu zwingen. Manche machen nichts mehr, weil sie das Thema bereits beherrschen, andere, weil sie es aufgegeben haben, ihre von kompetenteren Leuten kopierten Notizen zu verstehen. Niemand spricht, es herrscht eine Atmosphäre stumpfen und stummen Leidens.&lt;br/&gt;Zwei bis drei Dutzend Maturbücher wollen gelesen werden, Mathelehrkräfte bemerken plötzlich, dass Statistik bisher ungeprüft geblieben ist, die Sportlehrerschaft ist plötzlich doppelt so empfindlich, was Absenzen betrifft – das Ende der Kantonsschulzeit naht, alles ist nervös. Ausser den Schülern. Die sind in erster Linie müde und würden den manischen Terror gewisser Lehrpersonen, die es sich nicht verkneifen können, auch beim hinterletzten Thema zu erwähnen, dass es an der mündlichen Matur geprüft werden könnte, gerne hinter sich lassen.&lt;br/&gt;Die Maturaarbeit ist abgegeben und präsentiert, das selbstgewählte Thema, dessen Bearbeitung noch interessant war, ist abgehandelt und schubladisiert – zurück zum magmatisch zähen Schulalltag, zu Hausaufgaben, die kaum die Hälfte aller Schüler noch macht, zu all den Dingen, die auch noch erledigt werden wollen: Die nicht benotete Märchenparodie im Deutsch, eine Maturazeitung, für die niemand Zeit hat, die Planung Matura-Reise und die zwei Dutzend Maturbücher, Mathestunden, die man pro forma noch absitzt, Sportlektionen, in denen man wegen des Verfolgungswahns gewisser Autoritätspersonen nicht mehr fehlen darf, ausser vielleicht, wenn man sich vor den Augen besagter Leute den Fuss absägt. Anmeldung an einer Uni, Planung der eigenen Ferien, der Versuch, irgendwo noch einen Job für die langen Wochen ersehnter Freiheit zu finden, einfach die paar tausend Dinge, die einem auch noch im Nacken sitzen.&lt;br/&gt;Der glorreiche Abschluss, der schöne Sonnenuntergang, das urgewaltige Fanal, der würdevolle Abschluss nach vier Jahren Engagement verkommt zu einer dumpfen Masse aus hirnloser Knochenarbeit, schleichend verstreichender Lebens- und Lernzeit in einschläfernden Lektionen, für die man irgendwie schon lange zu alt ist und Zittern vor der letzten wirksamen Drohung gebeutelter Lehrer – den Maturaprüfungen. Statt vier Jahre anständig ausklingen zu lassen, treibt man durch die Kanalisation, schlingt Bücher im Schnellverfahren runter, die eigentlich äusserst interessant und gehaltvoll wären, um sich auf mündliche Prüfungen vorzubereiten, deren Zeitplan die Schüler selbst überprüfen müssen, weil es die administrative Kapazität des Bildungsinstituts anscheinend überfordert, Nummern in eine Tabelle einzutippen und diese mit einer Liste abzugleichen. Ja, das Ende hat etwas Heroisches, hat etwas Glorie – der Kampf gegen einen Sturm der Exkremente, eine Flut von Klärschlamm und Schlacke ermöglicht den Schülern, ihre bereits wohlerprobten Kräfte in einem abschliessenden Fäkal-Fanal noch einmal zu beweisen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-5898999717610131255?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/5898999717610131255/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/04/fakal-fanal.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5898999717610131255'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5898999717610131255'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/04/fakal-fanal.html' title='Fäkal-Fanal'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-8086248484451452791</id><published>2009-04-03T16:54:00.001+02:00</published><updated>2009-04-03T16:54:23.395+02:00</updated><title type='text'>Musik Stern, die Xte</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ich habe ein Vorurteil gegen Schweizer Filme – schlecht begründet und bröcklig wie alle Vorurteile, aber dennoch berechtigt. Wenn Schweizer Drehbuchautoren und Regisseure sich an Hollywood-Pathos und grossen Gefühlen versuchen, kommt einfach nur die kleine, alpenländische Version davon heraus. Wenn zwei Hinterfultiger sich eeem Sunnäääuntäääärrrgang liidääschaftlechchch kchchüssääd hinterlässt es beim Kinogänger einfach nicht ganz das gleiche Gefühl, wie wenn ein amerikanisches Filmpaar are kissing passionately in the light of a softly glowing Californian sunset. Was hat das mit Music Star zu tun? &lt;br/&gt;Music Star ist der originelle Name einer völlig neuen und qualitativ bahnbrechenden Umsetzung des Konzepts der Castingshow, das man ja bis zur vierten Staffel gar noch nicht richtig kannte und das daher auch bis zur zehnten nicht ausgereizt oder langweilig wirken wird. In Deutschland hat man Dieter Bohlen, dessen primitive verbale Wucht Kandidaten mit der Kraft eines halbwegs passabel enthaarten und solariumgebräunten Gorillas zu Boden schmettert. Hier hat man Gölä/Burn/auf-Englisch-singender-Gölä/doch-wieder-auf-Bärndütsch-singender-Gölä, der findet, dass "die Amis viel schlimmer als Hitler sind/waren" und sich nach dieser intellektuellen Höchstleistung eine typisch schweizerisch aufgemachte mediale Schmierenkomödie gönnte, indem er aus Protest die Sendung verliess, weil seine Favoritin nicht weiterkam. Wie konnte es so einer Historikerkoryphäe denn beim Unterzeichnen des Vertrags nur entgangen sein, dass eine Sendung mit "Freundschaftstickets" und ihm in der Jury kaum der ernsthaften Talentförderung dienen kann?&lt;br/&gt;In Deutschland hat man Transsexuelle, die singen, hier jammert Gölä, dass man ihm sein Morgenbier verboten habe – und die Medien sind ganz aus dem Häuschen, das vermutlich Spannendste an der vierten Staffel melden zu dürfen. Skandale werden hier zu Skandälchen, flache Unterhaltung bleibt aber flache Unterhaltung und wird, auch mit Gölä, nicht plötzlich zur hehren Bildungsmission um endlich den neuen Baschi zu finden, der die Schweizer "Musik"-"Szene" "gehörig" mit "seiner" "frischen", "neuen" "Rockmusik" "aufmischt". Die Sieger verschwinden in der Versenkung, gehen nach Hinterfultigen, um im nächsten Teil der vom Schweizer Fernsehen geplanten Bauernkrimis "Schatzi, was macht die Leiche auf dem Misthaufen?"-Krimiserie zu spielen oder bringen eine Single raus, die niemanden interessiert. Die Jury verdient drei Franken mehr als im Vorjahr, weil sie jetzt alle "gefragte Experten in Sachen Choreographie/Gesang/Unterhaltung/Kommunikation/Quantenphysik" sind. Das Schweizer Fernsehen hatte für einmal 1% statt den üblichen 0.1% Marktanteil, das Publikum konnte wieder mal mit jeder Faser aller Herzen mitfiebern. Man ist also kollektiv glücklich. Wann kommt die fünfte Staffel?&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-8086248484451452791?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/8086248484451452791/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/04/musik-stern-die-xte.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8086248484451452791'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8086248484451452791'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/04/musik-stern-die-xte.html' title='Musik Stern, die Xte'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-3412762794729388956</id><published>2009-03-29T17:38:00.003+02:00</published><updated>2009-03-29T17:41:07.589+02:00</updated><title type='text'>Kartenhaus?</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/Sc-WTq6JYYI/AAAAAAAAAFE/qfFHdjCTzKE/s1600-h/wtf1.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5318634949627699586" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 161px; CURSOR: hand; HEIGHT: 206px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/Sc-WTq6JYYI/AAAAAAAAAFE/qfFHdjCTzKE/s320/wtf1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span xmlns=""&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Das ist ja ein ganz lieblich aufgemachtes und sympathisch geschriebenes Inserätchen, aber ich frage mich, was zum Teufel das eine denn mit dem anderen zu tun haben soll? Das einzige Szenario, das mir spontan einfällt, in dem die Karten einem zu einem Jahr kostenlosen Wohnens verhelfen, wäre folgendes: [Bitte, lesen Sie schnell! Bruno Sh. kostet etwa 4.95 SFr. pro Minute!] "Hm… die Axt… der schwarze Ritter… der Turm und die Liebenden… Interessant. Nun, das könnte bedeuten, dass Sie einfach Ihren Vermieter mit einer Axt erschlagen, ihn dann schwarz anmalen – keine Ahnung warum, tun Sies einfach – ihn dann von einem Turm werfen und seine Frau zu Ihrer Frau machen, als wäre gar nie etwas passiert. Da der Vermieter tot ist, müssen Sie nun keine Miete mehr zahlen." Warum gilt das nun nur für ein Jahr? Na ja, die Polizei ist zwar manchmal langsam, doch irgendwann fragt sie sich, was da für ein Kadaver neben der Tür des Turms liegt…&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-3412762794729388956?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/3412762794729388956/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/kartenhaus.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3412762794729388956'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3412762794729388956'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/kartenhaus.html' title='Kartenhaus?'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/Sc-WTq6JYYI/AAAAAAAAAFE/qfFHdjCTzKE/s72-c/wtf1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-967632838839925046</id><published>2009-03-29T17:24:00.001+02:00</published><updated>2009-03-29T17:24:18.381+02:00</updated><title type='text'>Trendbarometer in Sachen Körperkult</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;In&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Darmzottenpiercings&lt;br/&gt;Kariesmuster, die mit gezielt mit Salzsäure in die Zähne gebrannt werden&lt;br/&gt;Teer-Tattoos, welche das Muster unter der Haut reliefartig anschwellen lassen&lt;br/&gt;Körperinterne Organverpflanzungen&lt;br/&gt;Knochen durch die Nase – ein wiederentdeckter Klassiker&lt;br/&gt;Guckloch™ (Ersetzen äusserer Gewebeschichten durch Glas: "Guck mal, Schatz, mein Herz schlägt schneller!")&lt;br/&gt;Stigmata – seit 2000 Jahren nicht mehr wegzudenken! (Mit handelsüblichen Nägeln leicht selbstzumachen)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;strong&gt;Out&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Botox-Behandlungen (kennt/hat inzwischen jeder)&lt;br/&gt;Branding (tut weh)&lt;br/&gt;Zupiercen diverser Körperöffnungen (führt zu gewissen Schmerzen/Komplikationen)&lt;br/&gt;&lt;br /&gt;				&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;[Kurzer Beitrag, der einfach dazu dienen soll, wieder einmal Präsenz zu markieren nach längerer Abwesenheit, die z. T.  auch krankheitsbedingt war. Längere Wortmeldungen folgen, vielleicht noch heute.]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-967632838839925046?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/967632838839925046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/trendbarometer-in-sachen-korperkult.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/967632838839925046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/967632838839925046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/trendbarometer-in-sachen-korperkult.html' title='Trendbarometer in Sachen Körperkult'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-8044582053504338316</id><published>2009-03-18T20:50:00.001+01:00</published><updated>2009-03-18T20:50:59.898+01:00</updated><title type='text'>Grillfleisch</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Es röstet, schwärt, trieft, schwitzt und eitert – fast wie auf dem heissen Rost. Nur werden diese fettigen, mit Sand panierten Eiweissklopse, deren Wasseranteil vor unseren Augen schwindet, nicht mit der üblichen kohlengespeisten Unterhitze auf einem Rost, sondern von oben durch die Mutter aller Grillmeister geröstet. Manchmal rühren sie sich, drehen sich um als seien sie von Herzen um die gleichmässig angebrutzelte Kruste ihrer selbst bemüht. Den astralen Anbrater beeindruckt das wenig. Er zieht nach geraumer Zeit weiter, um alles Rohe in den Genuss des Gekochtwerdens kommen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Nun beginnt es im bisher nur träge siechenden Haufen Gammelfleisch zu zucken: Die knusprig durchgebratenen und sonnenölmarinierten Leiber lösen sich langsam unter Zurücklassung einiger noch immer Blasen werfender Hautfetzen von ihren Verpackungstüchern und begeben sich auf abendliche Fleischbeschau. Welches Stück verfügt wohl über die appetitlichsten Keulen, welches hat ein schönes Filetstück? Und, am wichtigsten, welches aus diesem gut gewärmten Fleischkomposthaufen ist denn dem erstrebten goldbraunen Idealfarbton am nächsten gekommen und welches muss morgen nochmal auf den Rost?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Hirn und Herz schmecken nicht so recht, sie wurden schon lange weggebrannt, durch selbstgewählte Dehydrierung und Überhitzung abkasteit und ausgekocht. Die paar verbleibenden Ganglien sorgen für das nötige Triebleben, das die von der Hitze ausgezehrten Muskeln abends zu Markte schleppt, sie steuern auch die Zunge (cuit "à point"), welche alle rohgebliebenen bemitleidet oder verhöhnt – und spätestens hier zeigt sich, dass die künstlich knusprig braune Haut halt nur noch als Sack für das darin befindliche Dörrfleisch fungiert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-8044582053504338316?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/8044582053504338316/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/grillfleisch.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8044582053504338316'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8044582053504338316'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/grillfleisch.html' title='Grillfleisch'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-7826916018457852262</id><published>2009-03-15T16:59:00.002+01:00</published><updated>2009-03-15T17:00:53.575+01:00</updated><title type='text'>Mehr Selbstvertrauen! Gratis!</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/Sb0mKrIDs-I/AAAAAAAAAE8/U0Mz0AHcwRk/s1600-h/blogbueld.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5313445100184122338" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 149px; CURSOR: hand; HEIGHT: 189px; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/Sb0mKrIDs-I/AAAAAAAAAE8/U0Mz0AHcwRk/s320/blogbueld.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Dieses Werbebild habe ich auf Facebook gefunden, einer Plattform, deren einzige Daseinsberechtigung es ist, Links zu meinem Blog zu beinhalten. Ich möchte diesem verführerischen Angebot (0.- für mehr Selbstvertrauen) mein eigenes gegenüberstellen. Jemand, der zu wenig Selbstvertrauen hat, soll sich die nächsten paar Zeilen 30 Mal täglich lesen – es wirkt!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;em&gt;Du bist nicht so ein wert- und nutzloses Stück Fleisch, wie du immer denkst.&lt;br /&gt;Nein, du kannst einige Dinge unter bestimmten Umständen fast so gut wie andere Leute!&lt;br /&gt;Du bist ein Multitalent, du kannst z. B. durch Nase &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;und&lt;/span&gt; Mund atmen!&lt;br /&gt;Wenn du dich wie Dreck fühlst, bedenke, dass auch Dreck ein glückliches Leben führen kann.&lt;br /&gt;Du setzt deine Freizeit sinnvoll ein, indem du weiterbildende Blogs liest.&lt;br /&gt;Warzen können attraktiv wirken!&lt;br /&gt;Nimm's dir nicht zu Herzen, wenn dich jemand hirnlos nennt – du äh… na ja… äh… nimm's dir einfach nicht zu Herzen!&lt;br /&gt;Jeder hat diesen grünlichen Ausschlag, es geben's nur nicht alle zu!&lt;br /&gt;Dass sich alle übergeben, wenn sie dich sehen, könnte auch am Smog oder so liegen.&lt;br /&gt;Du bist selbstbewusst.&lt;br /&gt;Du bist erfolgreich.&lt;br /&gt;Du bist selbstbewusst.&lt;br /&gt;Du bist selbstbewusst!&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-7826916018457852262?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/7826916018457852262/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/mehr-selbstvertrauen-gratis.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7826916018457852262'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7826916018457852262'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/mehr-selbstvertrauen-gratis.html' title='Mehr Selbstvertrauen! Gratis!'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_urUUx_D8_SM/Sb0mKrIDs-I/AAAAAAAAAE8/U0Mz0AHcwRk/s72-c/blogbueld.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-4486614047074311856</id><published>2009-03-15T16:22:00.001+01:00</published><updated>2009-03-15T16:22:01.848+01:00</updated><title type='text'>Korrosiver C. Fusspylz‘ Kummerkasten</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;Lieber Korrosiver,&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;ich stritt mich kürzlich mit meiner Freundin. Der Anlass war eigentlich recht geringfügig, deshalb denke ich, dass das Problem tiefer liegt. Ich meine, es ist ja ganz natürlich, dass man jeden Kerl, der der eigenen Freundin übers Haar streichelt, krankenhausreif prügelt, oder? Es stellte sich leider heraus, dass es sich um ihren Grossvater handelte. Aber ich schwör's von hinten sieht der Typ einfach jünger aus! Ausserdem war das Ganze nach 67 Stichen und einer von meiner Freundin schnell zur Verfügung gestellten Ersatzniere erledigt! Sie (die Freundin, nicht die Niere) bestand, nachdem sie wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden war, darauf, die Sache "auszudiskutieren", wie sie es nannte. Dass daraus nichts Vernünftiges wurde, hat sie sich selbst zuzuschreiben! Nur schon wie sie mich gleich zu Anfang des Gesprächs demütigte mit der Andeutung, ich hätte möglicherweise ein kleines Eifersuchts- und Jähzornproblem! Wer könnte sich da nicht zutiefst verletzt vorkommen, wenn die eigene Freundin, sozusagen mein Besitz, einen auf diese Art und Weise verbal attackiert! Daher war es von meiner Seite völlig gerechtfertigt, sie anzuschreien, ob sie etwa unter einer glücklichen Beziehung verstehe, dass man sich gegenseitig in den Rücken falle in Krisenzeiten – immerhin lag ihr Grossvater im Krankenhaus! Um meine Argumentation zu unterstreichen warf ich den Küchentisch um, schlug das Fenster mit dem nächstbesten Stuhl ein und begann, das teure Porzellanbesteck auf das Familienauto zu regnen zu lassen. Als sie mich anschrie, ich solle aufhören, sagte ich, dass ich nur ihre grausamen Worte praktisch umsetze und sie nun sehe, was sie angerichtet habe. Als dann die Polizei kam, hatte sie nichts Besseres zu tun, als die Schuld für das ganze Desaster &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;mir&lt;/span&gt; in die Schuhe zu schieben!&lt;br/&gt;Ich weiss nun nicht, wie es mit unserer Beziehung weitergeht und warum ich für ihre Fehler die Verantwortung übernehmen soll. Bitte hilf mir!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;&lt;em&gt;J. K., 14&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Nun, lieber J., ich verstehe dich natürlich ganz und gar und möchte dir raten, dir keinesfalls die Schuld für irgendetwas geben zu lassen, sondern es dem aggressiven Miststück so richtig zu zeigen und zu beweisen, wer denn mit seinem unverantwortlichen Verhalten die Beziehung aufs Spiel gesetzt hat: Nimm eine bauchige Weinflasche, füll sie mit Benzin und, wenn du hast, Schwarzpulver, steck einen Stofffetzen oben rein, zünde ihn an und schmeiss &lt;span style='text-decoration:underline'&gt;das&lt;/span&gt; aufs Familienauto! Wir werden sehen, wer zuletzt lacht!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-4486614047074311856?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/4486614047074311856/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/korrosiver-c-fusspylz-kummerkasten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4486614047074311856'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4486614047074311856'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/korrosiver-c-fusspylz-kummerkasten.html' title='Korrosiver C. Fusspylz‘ Kummerkasten'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-8826933954843143941</id><published>2009-03-14T16:35:00.001+01:00</published><updated>2009-03-14T16:35:23.770+01:00</updated><title type='text'>We are family?</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p style='margin-left: 36pt'&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;Wir betrachten Ehe und Familie als von Gott eingesetzte Beziehungsformen. Familie ist die Grundzelle der Gesellschaft. Ehe ist die auf Dauer angelegte, &lt;em&gt;grundsätzlich unauflösliche&lt;/em&gt; Lebensgemeinschaft von Mann und Frau. Familie ist für uns die natürliche Gemeinschaft von Vater, Mutter und Kindern. Mann und Frau haben in der Kindererziehung &lt;em&gt;unterschiedliche, sich ergänzende Vorbildfunktionen&lt;/em&gt;. Der generationenübergreifende Respekt und die Verpflichtung zu gegenseitiger Hilfe und Unterstützung gehören zu Ehe und Familie. Schutz und Förderung von Ehe und Familie sind im Interesse von Volk und Staat.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 36pt'&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;[EDU-Wertepapier, &lt;a href='http://www.edu-schweiz.ch/cms/fileadmin/dateien_website/dateien_fuer_alle/broschueren-d/wertepapier-edu-schweiz.pdf'&gt;http://www.edu-schweiz.ch/cms/fileadmin/dateien_website/dateien_fuer_alle/broschueren-d/wertepapier-edu-schweiz.pdf&lt;/a&gt; , abgerufen am 11. 3. 2009, Kursivschrift als Mittel der Betonung vom Verfasser dieses Beitrags ergänzt]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;Erneut ist es erstaunlich, was für einen direkten und anscheinend guten Draht diese Leute zu numinosen Sphären und ihren Bewohnern zu haben scheinen: Sie wissen, wie frau bzw. man zusammenzuleben hat, wie lange, wofür und warum. Kein Wunder kommen diese Leute da nicht auf die Idee, dass es sie selbst und andere Moralapostel und Traditionalisten, zu Deutsch, einen Dreck angehen könnte, wer mit wem und wie lange was tut. Es seit Urzeiten auf die eine Weise zu tun, heisst nicht zwingend, dass es nicht anders auch geht und dass man sich jeder Änderung verschliessen muss – denn dass die Familie Tradition hat, ist unbestritten, aber in der Diskussion um ihre Wichtigkeit für Staat und Gesellschaft kein Argument. Ich könnte nämlich, mit ähnlichen rhetorischen Strukturen und einer Argumentation, die ich aus uralter Tradition und sogar aus der Bibel bezöge, behaupten, die Stammesstruktur sei die einzige menschenwürdige Weise des Zusammenlebens und dass diese Staatsform, welche die Familie ja angeblich stützen soll, eine Perversion der bereits im Alten Testament angelegten tribalen Sippenstrukturen sei.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;Nun zum Bild der Ehe, das man nur im hintersten Emmental, bei Jeremias Gotthelf rechts und dann immer geradeaus, noch zu pflegen scheint: Die Heirat ist primär eine Sache zwischen zwei Liebenden, die auch von den beiden Beteiligten wieder einigermassen würdevoll aufgelöst werden können muss, um jene erbärmlichen Zwangsgemeinschaften nur noch von starrer Moral aneinander gefesselter Eheleute zu vermeiden, die, o Wunder, bei der prä-68er-Generation von erschreckender Häufigkeit waren und z. T. immer noch sind. Wenn man dieser Wahlgemeinschaft nun eine staats- und gesellschaftstragende Bewandtnis zugesteht, liegt man nicht ganz falsch, denn früher hatte sie diese zweifellos: Auf den höchsten Ebenen führte diese Praxis zur skrupellosen Heiratspolitik und dem Viehhandel mit Prinzessinnen und Prinzen, bei den Bürgern zum konstanten Lauern auf eine "gute Partie", die auch den elterlichen Interessen entgegenkommt. Es wurden auch Heiraten verunmöglicht, einfach, weil diese von Gesellschaft oder Staat, die sie zu  tragen hatten, nicht erwünscht oder abgesegnet waren. Jede Entwicklung zu einer individuelleren, zeitgemässeren und weniger formellen Handhabung der Ehe wäre also zu begrüssen – dem stehen, wie immer, nur die Tradition und ihre verbissenen Verfechter im Weg.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;Schliesslich noch ein Wort zur Kindererziehung, die durch den infamen Satz "Mann und Frau haben in der Kindererziehung unterschiedliche, sich ergänzende Vorbildfunktionen." angedeutet wird: Diese Aussage ist ein, möglicherweise sogar beabsichtigter, Schlag ins Gesicht aller alleinerziehenden Mütter und an sich ein Argument dafür, dass auch die verknöchertsten Ansichten sich um der Menschen willen, um die es ihnen angeblich geht, an die bestehenden Verhältnisse anpassen müssten.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-8826933954843143941?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/8826933954843143941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/we-are-family.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8826933954843143941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8826933954843143941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/we-are-family.html' title='We are family?'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-6049826042680793487</id><published>2009-03-14T15:59:00.002+01:00</published><updated>2009-03-14T16:00:09.285+01:00</updated><title type='text'>Soeben angekommen: Ein Anti-Antidepressivum!</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Abgesehen von Drohbriefen und Beschwerden bietet die tägliche Post von Zeit zu Zeit auch angenehme Überraschungen. Heute erhielt ich zum Beispiel ein Album, das ich vor etwa zwei, drei Monaten bestellt und eigentlich schon als vergriffen abgeschrieben hatte. Diese lange Lieferfrist überrascht jedoch nicht, wenn man sich vergegenwärtigt, was denn auf dem Tonträger drauf ist: Magmatisch zäher, langsamer, schleichender, schwerer, erdrückender, kolossaler, walzender, unerbittlicher und gnadenlos melancholischer Funeral Doom Metal. Ja, ich weiss, wenn man "melancholische" oder "traurige Musik" hört, denkt man unverzüglich an HIM oder andere, noch schlimmere hyperemotionale, kaum postpubertäre, halbtraurige und dazu noch radiotaugliche Keyboardpop-Clownkapellen. Doch Funeral Doom ist langsam, repetitiv, schwerfällig und –mütig, nicht zuletzt, weil ultratief verzerrte Gitarren und auf Trauermärsche ausgerichtete Orgeln (!) Synthesizer, Keyboard und Kuschelrockgitarren ersetzen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Es ist also kein Wunder, dass ich so lange warten musste auf &lt;em&gt;Farmakon&lt;/em&gt; der Doom-Titanen &lt;em&gt;Skepticism&lt;/em&gt;. Um es kurz zu machen: Es kriecht, es dröhnt, es krächzt, es kracht, es hallt, es schleicht, es beruhigt – vom Anfang bis zum Ende. Leicht beängstigende Momente sind auch drin, allen voran wären hier die geräuschvollen Atemgeräusche auf dem vierten, titellosen Track zu nennen, die, vermutlich besonders, wenn es dunkel ist, durchaus Furcht einflössen könnten. Von den Songtexten her geht es, grosse Überraschung, erfrischend anders zu als z. B. bei HIM, oder, um die Sparte ganz zu wechseln, bei der dümmlichen Sinnsuche mit oberflächlich-aufgesetzter Sozialkritik einer Formation wie den Fantastischen Vier oder der Pseudo-Melancholie von Silbermond. Dieses Zeug hier ist nicht radiotauglich, einerseits wegen der durchschnittlichen Songlänge von ca. zehn Minuten, andererseits auch lyrisch:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;em&gt;Slowly&lt;br /&gt;Came to stand still&lt;br /&gt;Journey&lt;br /&gt;Reached the end&lt;br /&gt;Here&lt;br /&gt;Is nothing&lt;br /&gt;To be found&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;em&gt;Came all the way&lt;br /&gt;To find&lt;br /&gt;Nothing&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;em&gt;Nothing&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;em&gt;Nothing&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;[Text des Liedes &lt;em&gt;Nothing&lt;/em&gt;, Track 6 auf &lt;em&gt;Farmakon&lt;/em&gt;]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;So. Keine Möchtegern-Melancholie, sondern waschechter Weltschmerz wird geboten. Keine Musik und keine Gedanken für jeden Tag, aber durchaus hörens- und vielmehr noch fühlenswert.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;object width="425" height="344"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/cDMyIfuTpBc&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/cDMyIfuTpBc&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-6049826042680793487?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/6049826042680793487/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/soeben-angekommen-ein-anti.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/6049826042680793487'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/6049826042680793487'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/soeben-angekommen-ein-anti.html' title='Soeben angekommen: Ein Anti-Antidepressivum!'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-4764605208643899941</id><published>2009-03-13T20:16:00.001+01:00</published><updated>2009-03-13T20:16:38.706+01:00</updated><title type='text'>Fusspylz-Partnervermittlung</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ich habe beschlossen, für all jene armen einsamen Seelen da draussen ein Sprungbrett in die wunderbare Welt der "Gefühle", "Beziehungen", "Harmonie" und so. Wer statt Schmetterlingen richtiggehend Granaten im Bauch haben möchte, sucht sich seine(n) Partner(in) auf fussypylz.blogspot.com!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Herbert, 78, sucht eine nette, sportliche, schlanke Frau zwischen 18 und 19 mit den Massen 89/62/89 (plus/minus 2) – "für Wanderungen, Zusammensein, Gespräche und so'n Zeugs halt."&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Cäcilie, 40, sucht einen Mann, "der kein verdammtes Schwein ist wie alle Männer".&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Josef, 60, sucht eine junge, dynamische Frau mit grossen Schneidezähnen, rostrotem (oder rötlich-hellbraunem, ist verhandelbar) Haar und herzigen, kleinen Knopfaugen, die ebenso enthusiastisch der Nagetierzucht frönt wie er.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Fridolina-Albertine, 22, sucht einen Mann ihres Alters, der "einfach nicht so eine Hackfresse hat wie mein letzter".&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Peter-Pirmin, 1, sucht seinen Schnuller, "ohne den ich einfach nicht leben kann".&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Hieronymus-Hanspeter, 105, sucht eine gut bewaffnete, zu allem bereite Partnerin von ruhiger Hand und stetem Blick, mit der er sich "an all den Sauhunden rächen kann!"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Wojzek, 30, hat gerade seine Studien beendet und sucht nun eine Frau seines Alters, die "wie in den Heftchen halt" aussieht und sich für theoretische Astrophysik, interdisziplinäre mathematische Wettkämpfe unter Doktoranden und dergleichen begeistern kann.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Hans-Hans, 32, sucht seine Frau fürs Leben, die genau 1.70 gross ist, 61.2kg wiegt und kastanienrote ("NICHT kastanienbraune!!! Das ist was ganz anderes!") Haare haben muss.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Meieli-Annelies, 16, sucht sich einen "ganz lieben Mann" zur Gründung einer Familie – mit so vielen Kindern, wie der Storch halt bringt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Kackbert, 19, sucht nach einem Menschen, der einen schlimmeren Vornamen hat als er und mit dem er dann gemeinsam Stunden der verbitterten Kontemplation des eigenen Elends verbringen kann.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Albert-Urinhorst, 19, möchte sich auf Kackberts Anzeige hin melden und ist seinerseits aber auf der Suche nach der einzigen Frau, die er noch nicht hatte, weil er "ein ganz toller Hecht ist" und "alle mich wollen".&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Sobald weitere Anzeigen und Hilferufe bei mir eingehen, werde ich diese veröffentlichen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-4764605208643899941?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/4764605208643899941/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/fusspylz-partnervermittlung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4764605208643899941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4764605208643899941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/fusspylz-partnervermittlung.html' title='Fusspylz-Partnervermittlung'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-2916740639783779013</id><published>2009-03-13T19:39:00.001+01:00</published><updated>2009-03-13T19:39:28.165+01:00</updated><title type='text'>Der Mensch in der EDU</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p style='margin-left: 36pt'&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;Das eigene Leben ist das Höchste Gut jedes Menschen. Leben ist immer empfangenes Leben; es ist eine Gabe Gottes. Der Staat muss das Leben seiner Bevölkerung schützen. Menschenwürde gibt es, weil &lt;em&gt;jeder Mensch Gott ähnlich geschaffen wurde und von ihm geliebt ist&lt;/em&gt;. Jeder Mensch ist für die Beziehung zu Gott erschaffen. Ihm hat Gott die &lt;em&gt;Verwaltung seiner Schöpfung&lt;/em&gt; anvertraut. Damit ist jedem Menschen &lt;em&gt;eine Würde verliehen, die ihn vor allen anderen Geschöpfen auszeichnet&lt;/em&gt;. Aus der Menschenwürde ergeben sich die Menschenrechte sowie die Grundrechte.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 36pt'&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style='margin-left: 36pt'&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;[EDU-Wertepapier, &lt;a href='http://www.edu-schweiz.ch/cms/fileadmin/dateien_website/dateien_fuer_alle/broschueren-d/wertepapier-edu-schweiz.pdf'&gt;http://www.edu-schweiz.ch/cms/fileadmin/dateien_website/dateien_fuer_alle/broschueren-d/wertepapier-edu-schweiz.pdf&lt;/a&gt; , abgerufen am 11. 3. 2009, Kursivschrift zur Betonung vom Verfasser dieses Eintrags ergänzt]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;Wie bereits versprochen folgt nun ein weiterer Eintrag, der sich auf das EDU-Wertepapier bezieht. Diesmal geht es um das Menschenbild, das, wie jenes von der Welt, auch wieder von bestechender Einfachheit ist: Der Mensch ist Gott ähnlich. Nun darf man sich fragen, was denn das für ein Gott ist und was zum Teufel er falsch gemacht hat. Denn wie könnte ein ihm ähnliches Wesen wie DJ Bobo denn so okkulte Musik machen, dass den Engeln persönlich (und C. W., einem EDU-Nationalrat) die Federn (bzw. das schüttere Haar) zu Berge stehen? Zugegeben, diese krude Logik hat einen Vorteil: Endlich kann man einen dafür verantwortlich machen und muss nicht, wie sonst, der CIA, die mit den Pharmakonzernen, den Illuminati und den Freimaurern die Welt steuert, die Schuld geben. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;Doch abgesehen vom Theodizee-Problem, das in christlichen Diskussionszirkeln natürlich vorsichtig umschifft wird, hat es in diesem Wertepapier noch viel Interessanteres. Gott hat den ihm ähnlichen Wesen, die er liebt also die Verwaltung seiner restlichen Schöpfung anvertraut, die er, das muss aus dieser Handlung allein schon folgen, anscheinend nicht oder weniger liebt als deren "Krone". Nun haben wir es, trotz einer 2000-jährigen christlichen Tradition, doch tatsächlich fertiggebracht, die uns anvertraute Schöpfung an den Rand des Ruins herunterzuwirtschaften – mit den in uns von unserem Schöpfer so weise (vgl. &lt;em&gt;Wir fordern: Mehr Weisheit!"&lt;/em&gt;) angelegten Eigenschaften. Dass gerade wir also eine "Würde" haben sollen, die "uns vor allen anderen Geschöpfen auszeichnet", erscheint in diesem Licht doch fast schon amüsant – wir, die hehre Menschheit, unserem Gotte ähnlich, sollten die Würde, die uns verliehen wurde, frei nach dem bereits behandelten Ähnlichkeitsprinzip, doch fairerweise mit allen Pleitengeiern und Aasfressern dieser Welt teilen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-2916740639783779013?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/2916740639783779013/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/der-mensch-in-der-edu.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/2916740639783779013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/2916740639783779013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/der-mensch-in-der-edu.html' title='Der Mensch in der EDU'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-3385155673424032914</id><published>2009-03-11T20:55:00.003+01:00</published><updated>2009-03-12T19:34:06.198+01:00</updated><title type='text'>König Kim-Jong Fussball</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;[&lt;em&gt;Der folgende Text ist im Rahmen einer Schreibaufgabe entstanden und wurde von der korrigierenden Lehrkraft für gut befunden, was eine Veröffentlichung auf diesem demütigen kleinen Blog doch rechtfertigt – ausserdem möchte ich die Welt an meinem Gefühlsleben teilhaben lassen, was gewisse Grossereignisse betraf und immer noch betrifft. Einige Leser sind mit dem Folgenden möglicherweise schon vertraut – bei allen, auf die das zutrifft, entschuldige ich mich und lade sie beim nächsten Fussballspiel, das ich besuche, auf ein Bier ein. ÄUSSERST &lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;WICHTIGE ANMERKUNG! DIE HIER ERWÄHNTE "BEKANNTE" IST NICHT, ICH WIEDERHOLE, NICHT UND IN KEINSTER WEISE, MIT JENER IDENTISCH, DER ICH DIE INSPIRATION ZU DEN BAD BOY/BAD GIRL EINTRÄGEN VERDANKE!&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="color:#ff0000;"&gt;]&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Als seine Majestät, Kaiser Sepp von und zu Blatter, Herrscher der grünen Reiche zwischen den weissen Toren der Unendlichkeit, seine märchenhafte Stimme erschallen liess, verfielen alle in andächtiges Schweigen und hörten ihm gespannt zu: Man hätte damals meinen können, es sei der grossartigste Moment unseres kleinen Landes, als die UEFA sich gnädig dazu bereiterklärte, dem untertänigsten Betteln unserer sportverrückten Nation in einem noblen Akt wahrer Güte nachzugeben und, hach, die EM bei uns durchzuführen. (Österreich war auch noch irgendwie daran beteiligt – glaube ich zumindest.)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Es ist schon einige Zeit her, da dieses weltbewegende Grossereignis bei uns stattfand und unsere bereits reichen Leben um die heroischen Kämpfe schwitzender, spuckender und dafür gut bezahlter Männer bereicherte, die einem kleinen Lederball nachrannten. Wer könnte denn da nicht in geradezu orgiastische Verzückung geraten?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Der Staat hat kein Geld, der Staat muss sparen, der Staat kann sich nicht mehr Bildung leisten, der Staat baut für die steuerbefreite UEFA gewaltige Stadien. Der Staat hat mit seinem Vorgehen aber das einzig Richtige getan: Das Volk will umso mehr Spiele, wenn es schon so viel Brot hat, dass es zur persönlichen Teilnahme an selbigen gewichtsbedingt nicht mehr fähig ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Der Staat verbietet Botellónes, das Volk möge sich doch lieber mit dem UEFA-zertifizierten, drittklassigen, geschmacklich flachen und überteuerten EM-Bier™ die leeren Lampen füllen. Hier hört mein ohnehin schon viel zu grosses Verständnis schneller auf, als ein sternhagelvoller Hooligan zwischen Schüben des Erbrechens "vorzügliches belgisches Abteibier mit einzigartigem Geschmack" hervorpressen kann: Der Staat soll allem Volk, auch fremdem, gefälligst das Beste und Edelste geben, was unser titanisches, an der EM in allgewalt'ge Höhen gewachsenes Vaterland zu bieten hat: Feldschlösschen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Die Medien überschlugen sich damals, als wären zwanzigtausend sturzbetrunkene Holländer das Schönste, was uns passieren konnte. Gerechterweise muss ich hier anfügen, dass allen ausländischen Fussballfans eine gewisse touristische Grazie anhaftet, die auch jenes kleine bisschen Selbstdisziplin ausmacht, das den Barbesitzer auf Mallorca davon abhält, ein paar reihernde Besucher teutonischer Abstammung einfach rauszuwerfen – ihr Geld.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Genau die gleichen Medien, denen man sonst immer mit erhobenem Zeigefinger vorwirft, sie verzerrten das Bild der Gesellschaft zum Schlechten, zogen zur EM Weichzeichenfilter und Katalogs-Retuschierexperten bei. Denn nichts, aber auch gar nichts, was selbst in der hinterletzten Zeitung stand, wird meine persönlichen Erlebnisse während dieser Tage ersetzen können. Dass unsere hoch gelobte hochgelobte "Nationalmannschaft" zumindest so ehrlich war und noch in der Vorrunde ausschied, gehört zu den wenigen positiven Erinnerungen, die ich jemals mit den ganzen schlimmen Vorgängen, die damals das ganze Land torwartmässig in den behandschuhten Klauen hielten, werde assoziieren können.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Es wurden während dieser Tage auch Leute auf Sockel gehoben, bei denen man sich wunderte, dass sich Sockel fanden, die unter dem Gewicht solcher Egos nicht zu Staub zerfielen. Der doch recht mafiös anmutende Fussballpate Sepp Blatter zum Beispiel, der behandelt wurde, als sei er das Beste, was je aus Schweizer Lenden hervorgekrochen ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Um an dieser Stelle auch die holde Damenwelt noch in meine Ausführungen einzuflechten und dem Thema so zumindest ein klein wenig Grazie und Schönheit zu geben, darf ich natürlich Cristiano Ronaldo nicht vergessen: Dieser Portugiese war anscheinend einer der Hauptgründe, warum sich Leute, die bisher nicht einmal so ganz genau wussten, was denn die weissen Linien auf dem Rasen bedeuten könnten, plötzlich für die holde Kunst des zielgerichteten Weitspuckens, gemeinsamen Schwitzens und versuchten Torschiessens zu interessieren begannen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Dabei kann der arme Ronaldo ja nicht einmal viel dafür, dass er für die Geburt einer völlig neuen Generation gefährlicher Nagellack-Hooligans verantwortlich ist. Er hat sich ja mit mehr als genug Seite-3-Damen fotografieren lassen, um auch der fanatischsten Anhängerin mit stolz erhobenem Mittelfinger ins mit einer Portugal-Flagge überschminkte Gesicht zu schreien, dass er vergeben ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Um die gepriesenen völkerverbindenden Eigenschaften des Fussballspiels zu beweisen, stellte man sogenannte Fanzonen auf. Es reichte nicht, einfach nach Ogi-Manier in ein Drittweltland zu reisen und sich dabei ablichten zu lassen, wie man halbtoten Kindern einen Fussball in die knochigen Hände drückt, den sie, sobald der grosse Prediger des sportlichen Weltfriedens sich umgedreht hat, vermutlich einkochen und notgedrungen aufzuessen versuchen. Nein, man sah sich genötigt, auch in den kleinsten Gemeinden Fanzonen aufzubauen, wo alle, die sonst gepflegt und friedlich im heimischen Sessel abstürzen, eine Plattform bekamen, um ihre Exzesse öffentlich auszuleben. Dass es dabei nicht zu den ogischen Szenen der tränenreichen Umarmungen zwischen Anhängern verschiedener Nationen, demütigen Siegern und guten Verlierern, kam, konnte auch nur jene überraschen, die sich dazu bewegen liessen, beinahe täglich dem verpixelten Geschehen auf den öffentlichen Grossleinwänden zu folgen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Bei jenen zwei unglücklichen Gelegenheiten, da ich mich in der pestilenzialischen Fanzone Muri aufhielt, nachdem ich mich durch liebe Freunde dazu überreden liess, sah ich mehr an menschlichen Abgründen, als selbst ich mir gewöhnt war. Beim Spiel Deutschland gegen Portugal gab es auf dem ganzen (eigentlich schönen) Klosterhof etwa drei Anhänger unsereres nördlichen Nachbarlandes. Alle anderen versuchten sich an einer armseligen, bleichen Imitation südländischer Ausgelassenheit, die für den ungeübten Beobachter allerdings eher wie der gute, alte, urhelvetische Alkoholrausch aussah. Entsprechend wurde gepfiffen, wenn die wenigen Deutschen sich erfrechten, ihre Mannschaft auch lautstark zu unterstützen und dem ob so viel Teilnahme sichtlich gerührten Bildschirm "Deutschland, Deutschland!" zuzurufen. Eine mir bekannte Person regte sich furchtbar darüber auf, um kurz darauf Portugal johlend zu zeigen, dass es Schweizerinnen gab, welche die unermüdlichen Anstrengungen seiner Torhelden würdigte.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Genau die gleiche Person echauffierte sich selbstverständlich gebührend, als im Zuge des für einige Auserwählte sicherlich irgendwie ein wenig mitreissenden Spiels ein Portugiese verletzt wurde. Jaja, so sah die gepriesene Völkerverständigung zwischen den "armen Portugiesen", die eigentlich schlecht geschminkte Schweizer waren und den "Scheiss-Deutschen" schon nach wenigen Minuten aus. Als jedoch etwas später Cristiano Ronaldo spektakulär stürzte, nachdem irgendein Mitglied des in der schlechten Auflösung kaum auszumachenden deutschen Gewusels auf dem Rasen ihn leicht an der Fussspitze berührt hatte, hielten nur wenige die Tränen zurück. Ich war zum ersten Mal während eines gefühlten halben Jahres beeindruckt ob der schauspielerischen Leistung eines Individuums, das seine Seite-3-Begleiterinnen aus dem Geld finanziert, das er beim Eindreschen auf wehrlose Bälle und nichts ahnende Gegenspieler verdient. Als ich meine ehrliche Bewunderung zum Ausdruck brachte, wurde ich von der bereits erwähnten Bekannten angeschnauzt, ich solle meine "Fresse halten", ich sehe ja, dass der arme Mann leide.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Die Todesqual hinderte den Menschen offenbar, wie ich später erfuhr, nicht dran, in einer Art sportlicher Nibelungentreue bis zum bitteren Ende des Spiels durchzuhalten und dabei wie ein junges Reh auf dem eigentlich ja vollkommen zerbröselten Fuss herumzuhüpfen. Portugal verlor. Der Angebetete all jener angetrunkenen Hausfrauen und helveto-portugiesen pubertierenden Mädchen schüttelte vermutlich frustriert seine lächerliche Frisur nach hinten und stapfte missmutig, pro forma wohl leicht hinkend, vom Platz. Wenn ich nicht wohlweislich schon nach der ersten Halbzeit aus diesem johlenden Höllenpfuhl verschwunden wäre, so hätte ich wohl spätestens dann die Flucht ergriffen, als meine geschätzte neo-portugiesische Bekannte jegliche Selbstkontrolle fahren liess und in die Schulter ihrer Kollegin weinte, weil Portugal ("unverdientermassen" natürlich) verloren hatte.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Es muss jedoch gesagt werden, dass es auch Szenen rührenden Verständnisses für die Fehler anderer gab: Nachdem ich mich wider besseren Wissens noch einmal überreden liess, mir (wenn auch nur um einiger wirklich bester Freunde willen) ein Spiel anschauen zu gehen, bei dem ich es dann auch bis etwa fünfzehn Minuten vor Schluss aushielt. Es bot mangels alkoholbedingt heissblütiger Möchtegern-Südländer nur die üblichen peinlichen Szenen, die man überall erwarten kann, wo den Leuten eine Ausrede gegeben wird, sich selbst zu feiern.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Das Beste kam aber am nächsten Morgen: Im friedlichen Klosterdorf Muri hatte es Ausschreitungen gegeben! Nun ärgerte es mich, dass ich nicht bis zum Schluss geblieben war, denn die Duelle der Mitglieder jener Übergangsspezies irgendwo zwischen Mensch und Tier erschienen mir immer noch spannender als alle Fussballspiele der gesamten EM zusammengenommen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Jedoch handelte es sich bei jenen "Ausschreitungen" in Muri nicht um den beinahe professionell anmutenden Kleinkrieg, den man sich anderswo lieferte, sondern lediglich um einen betrunkenen jungen Mann, der auf zwei Frauen eingeschlagen hatte. Nun, ich will diesen Menschen ja nicht vorschnell verurteilen, denn ich erfuhr um zwei Ecken, dass meine Bekannte, die nach den vergangenen Absätzen wohl auch Ihre Bekannte sein dürfte, diesen Typen kennt und über ihn sagt, dass er eigentlich "uuh lieb" sei – ausser in Rauschzuständen. Dabei ist es ja fast ein Muss, im Dunst der allgemein herrschenden Atmosphäre fussballbedingter friedlicher Toleranz über die Tatsache hinwegzusehen, dass er, wenn er trinkt, auf Frauen einzuprügeln beginnt. Der Herr Alt-Bundesrat und Lederkugel-Friedensstifter Ogi wäre stolz.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Um es mit den Optimisten zu sagen: Auch die schlimmste Zeit hat ein Ende. Und als sich dieses näherte, liess ich mich, wider allerbestes Wissen diesmal, dazu überredem, mir das Endspiel anschauen zu gehen – in die Fanzone Aarau. Deutschland gegen Spanien, ein paar tausend Begeisterte und irgendwo ein Korrosiver Fusspylz, der sich fragte, was ihn geritten habe und seinen Glauben an die eigene Unempfindlichkeit gegenüber Gruppendruck in Frage zu stellen begann. Im Vergleich zur popligen Fanzone Muri gab es hier jedoch einen anständigen Bildschirm, auf dem man jeden Schweisstropfen sehen konnte und der einige Minuten vor dem Spiel Baschi zeigte, wie er seinen infernalischen EM-Song "sang". Noch bevor ich jedoch meine Zyankali-Kapsel hervorsuchen konnte, begann das Spiel.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Ich hätte mich gerne ins Sägemehl gelegt und wäre eingeschlafen, wäre da nicht das permanente Gejohle der Menge aus einigen wenigen Spaniern, vielen "Spaniern" sowie ein paar Deutschen und Gelegenheitsdeutschen gewesen. Gegen Schluss begann ich, mich zu letzteren zu zählen, einfach weil ich es den vielen "Spaniern" gegönnt hätte, dass ihnen die schlechten Gesänge und das dumpfe, Sympathie bekundende Röhren in den rotgelb geschminkten Hälsen stecken bliebe. Aber es kam, wie es kommen musste: Spanien gewann. Und, ach, welche Überraschung! Eine gewaltige Proletenhölle brach los. Wer ein Auto hat und dies im besoffenen Gerangel noch finden konnte, fuhr hupend durch die Gegend, sodass ich mir als Aarauer Einwohner inständig gewünscht hätte, Besitzer eines zielgenauen Panzerabwehrgeschützes zu sein. Inzwischen hatte ich mich jedoch mit dem Gedanken angefreundet, dass ich mit dem viel zu teuren Bier vor dem Spiel immerhin auf etwas Gutes angestossen hatte: Das vorläufige Ende der Europameisterschaft und einen recht schlimmen Kater, der alle überschwänglich Feiernden so sicher wie heftig einholen würde.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Viele Texte dieser Art hören mit irgendwelchen halbversöhnlichen Worten auf. Meiner nicht. Mir gefiel weder Ronaldos durchtrainiertes Hinterteil noch das trinkbare, aber fade Lizenzbier, dessen Namen mir immer noch keine Erwähnung wert ist. Es interessiert mich nicht, welche elf besonders ausdauernden Exemplare meiner traurigen Spezies über ihre üppigen Gehälter hinaus noch belohnt werden und ich könnte mich ob der Allgegenwart der gerade besprochenen Sportart mit den besonders treuen Fans derselben im Synchronerbrechen üben. Daher endet die Aufarbeitung meines EM-Traumas mit einer Frage, die sich die Initianten dieses mehrwöchigen Fussball-Nordkoreas mit den obligatorischen speziellen Privilegien für die einzige Partei, die UEFA, doch einmal durch die noch Monate danach verkaterten Köpfe gehen lassen sollten: Was ist uns, abgesehen von teuren Stadien, die unterhalten werden wollen, von dem ganzen hirnrissigen Zirkus geblieben? Was?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-3385155673424032914?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/3385155673424032914/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/konig-kim-jong-fussball.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3385155673424032914'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3385155673424032914'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/konig-kim-jong-fussball.html' title='König Kim-Jong Fussball'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-276224398963048381</id><published>2009-03-11T20:12:00.002+01:00</published><updated>2009-03-11T20:16:23.872+01:00</updated><title type='text'>Wir fordern: Mehr Weisheit!</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Mit dem üblichen Gefühl des Erstaunens und Erschreckens lese ich regelmässig die eigentlich recht unterhaltsame Internetseite der Eidgenössisch Demokratischen Union, einer Partei, die man als rechtsbürgerliche Radikalchristenvereinigung sehen kann – wenn man es gut mit ihr meint. Die Lektüre einer wahren Perle an kommentarwürdigem Material (das unten zitierte Wertepapier) spülte die Ideen für drei Einträge in meinen ohnehin schon mit den üblichen Fäkalien (unangenehme Ereignisse, Leute…), die der Darm des Lebens manchmal über einem entleert, verseuchten Tag. Die beiden anderen folgen in kurzer Zeit.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN-LEFT: 36pt"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Weisheit ist praktische Klugheit; die situationsbezogene, verhältnismässige und sachgerechte Anwendung der biblischen Gebote. Sie ist das &lt;em&gt;Resultat von Gottesfurcht und Lebenserfahrung&lt;/em&gt;. Entscheide in Partei und Politik erfordern ein &lt;em&gt;hohes Mass an Weisheit&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN-LEFT: 36pt"&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p style="MARGIN-LEFT: 36pt"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;[EDU-Wertepapier, &lt;a href="http://www.edu-schweiz.ch/cms/fileadmin/dateien_website/dateien_fuer_alle/broschueren-d/wertepapier-edu-schweiz.pdf"&gt;http://www.edu-schweiz.ch/cms/fileadmin/dateien_website/dateien_fuer_alle/broschueren-d/wertepapier-edu-schweiz.pdf&lt;/a&gt; , abgerufen am 11. 3. 2009, Kursivschrift zur Betonung vom Verfasser dieses Eintrags ergänzt]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Drei Sätze, die uns endlich sagen, was Weisheit ist – und noch dazu, wer über sie verfügt: Sie ist das Resultat von "Gottesfurcht und Lebenserfahrung" – der Ex-Kardinal Ratzinger (von seinen Spielkameraden "Benedikt XVI" genannt) muss also zu den weiseren Exemplaren unserer Spezies gehören. Ebenso wären hier vielleicht George Bush, Richard "Aber es waren doch nur 300'000 Juden" Williamson und Billy "Ich versetze amerikanische Hausfrauen durch Predigen in Ekstase" Graham zur weiteren Bestätigung zu nennen, sie sind ja alle lebenserfahren und gottesfürchtig – somit weise und daher genau die richtigen Männer für die Politik.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;In der Schweiz sieht es nun so aus, dass die weisen Leute von der EDU in der Aargauer Grossratswahl zwei Sitze errungen haben. Das beweist, dass die Weisheit unseres Volkes bisher klar unterschätzt wurde und nun endlich etwas von dem gewünschten "hohen Mass an Weisheit" in die heiligen Hallen dieses sogenannten "Rats" einzieht. Nachdem klare Positionen gefragt waren ("Überfremdung!!!!" kann offenbar enorm viele Wähler mobilisieren), dürstet ein Teil des Volks also ein wenig nach ewiger Wahrheit, prophetisch-biblischer Weisheit und einer "sachgerechten Anwendung der biblischen Gebote". Da diese… Aussage auch nicht näher präzisiert wird, könnte jemand, der der EDU nicht nur wohlgesinnt ist, ihr doch glatt unterstellen, als Bibelkenner bewusst den Hinweis darauf unterschlagen zu haben, dass im Alten Testament, ganz in der Nähe der hoch gelobten hochgelobten zehn Gebote, sich auch detaillierte Anweisungen zur Haltung seiner Sklaven und Behandlung seines Eigentums (wozu Frauen zumindest implizit auch gezählt werden) befinden – dass nur Leute aus fremden Ländern versklavt werden dürfen, ist von den Kamelhirten, die das Zeug überliefert haben, auf weise Weise schon erwähnt worden.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Der letzte Satz ist, für sich genommen, gar nicht so falsch: Was nämlich passiert, wenn in gewissen Parteien (Na, welche meine ich wohl?) und vor allem in der Politik dieses von den falschen Leuten so gedankenlos gefordertes "hohe Mass an Weisheit" fehlt, zeigt sich uns an jedem Tag von neuem. An Wahltagen kehrt sich dieses völkische Klärbecken, in dem wir leben, wie durch eine von Geisterhand geführte Mistgabel sanft angerührt, nach oben und fördert &lt;strong&gt;E&lt;/strong&gt;hrfürchtig &lt;strong&gt;D&lt;/strong&gt;umpfe &lt;strong&gt;U&lt;/strong&gt;nangenehme Klumpen zutage, die man eigentlich lieber am Boden gelassen und vergessen hätte.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-276224398963048381?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/276224398963048381/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/wir-fordern-mehr-weisheit.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/276224398963048381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/276224398963048381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/wir-fordern-mehr-weisheit.html' title='Wir fordern: Mehr Weisheit!'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-5749515588457855088</id><published>2009-03-09T19:51:00.002+01:00</published><updated>2009-03-09T19:53:50.290+01:00</updated><title type='text'>Berufsparanoiker und Kommunikationsgestörte</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;[Der folgende Text bezieht sich auf ein Ereignis, das vermutlich nur Eingeweihte kennen/erlebt haben werden.]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;"Das wurde doch kommuniziert!" Nur weil man sich der UBS-Kadersprache befleissigt heisst es noch lange nicht, dass das Gesagte dadurch wahrer wird. Aber natürlich liegt es nur an der hundsgemeinen Schülerschaft, die ohnehin auf fieseste Weise gegen das hehre Fach des berserkerhaften Abschlachtens bei eigentlich friedlichen Spielen voreingenommen ist, dass an einem Mittwochnachmittag knapp die Hälfte fehlt. Dabei wurde doch alles sorgfältigstens vorbereitet, genau so, wie man es sich von den mit Kalender und Atomuhr bewaffneten &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;Erfindern&lt;/span&gt; der genauen Planung doch seit bald vier Jahren gewohnt ist: Drei Stunden vor den fraglichen Lektionen wurde die Mitteilung, dass für die Hälfte derjenigen Schüler, die aufgrund eines "Gerüchts" (das jedoch von offizieller Seite überhaupt in Umlauf gebracht wurde) glaubten, ihr Fach finde nicht statt, selbiges doch stattfinde, nicht etwa an die übliche Stelle gehängt, nein, sondern ganz leicht über der Augenhöhe des Durchschnittsschülers auf auffälligem graublauem Papier beim Eingangsportal der heiligen Hallen der Planungspräzision angebracht.&lt;br /&gt;Das rechtfertigt natürlich die erbärmliche Opferhaltung, welche die betreffenden Fachschaftsvertreter einnehmen: Es muss an den Schülern liegen! Es wäre ja viel zu viel verlangt, sich einen oder zwei Tage vorher zu überlegen, was wann warum ausfällt und dies "zu kommunizieren" – und zwar gut sichtbar, rechtzeitig und klar, sodass gewisse Missverständnisse ausgeschlossen werden können. Natürlich wird es auch dann Schüler geben, die die Situation ausnützen – aber immerhin blamiert man sich dann nicht, indem man sich wie ein Kind aufführt, dem man ein Bonbon weggenommen hat und jede Absenz als Angriff auf die ohnehin schon zerrüttete Persönlichkeit wertet. Des Weiteren kann man auf Dinge verweisen, die wirklich gesagt ("kommuniziert") wurden und muss sich nicht damit rechtfertigen, dass "einige Dinge sich schneller herumsprechen als andere" und, lustig aber wahr, es &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;allen Ernstes voraussetzen&lt;/span&gt;, dass Schüler &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;im Zweifelsfalle&lt;/span&gt; erscheinen, um &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;nachzuprüfen&lt;/span&gt;, dass sie tatsächlich heimgehen können, nachdem ihnen, wohlgemerkt, zwei Tage lang aus vertrauenswürdigen Quellen versichert wurde, alles falle aus.&lt;br /&gt;Natürlich ist es gerade von mir, der ich diese Situation ja auch zu meinen Gunsten drehen konnte, scheinheilig, so ultrakritisch daherzuschreiben – aber die Situation ermöglicht endlich einmal fundierte Kritik an armen Menschlein, die es nötig haben, eigene Fehler auf die Schülerschaft abzuschieben, welche ja ohnehin erst einmal fragen musste, um überhaupt irgendetwas (was sich ja als zur Hälfte falsch herausstellte) zu erfahren. Ich hoffe immer noch, dass sich die Lage noch etwas zuspitzt und ich sagen kann: "Macht schon, gebt mir eine unentschuldigte Absenz! Ihr seht dann, wo mich das kratzt!" Die Chancen hierfür stehen gar nicht schlecht, kleine Kinder können äusserst uneinsichtig und vor allem sehr nachtragend sein, gerade wenn sie etwas persönlich nehmen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-5749515588457855088?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/5749515588457855088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/berufsparanoiker-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5749515588457855088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5749515588457855088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/berufsparanoiker-und.html' title='Berufsparanoiker und Kommunikationsgestörte'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-4183832579022229265</id><published>2009-03-08T12:18:00.002+01:00</published><updated>2009-03-08T14:23:00.298+01:00</updated><title type='text'>Achtung, Hasspredigt zu Reizthema!</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;Die Leserbriefseite einer hier nicht näher zu benennenden Zeitung ist ein Klärbecken vulgären Halbwissens und hilft meinem recht cholerisch geprägten Temperament schon früh morgens auf die Sprünge. Heute fanden sich wieder mal ein paar Perlen zur leidigen Diskussion um Impfungen: "Impfungen sind Körperverletzung, da werden Viren injiziert, im Fall!" (Der Mediziner mit Primarschulbiologiefachwissen (Wort des Tages 1) hat gesprochen.) "Kinderkrankheiten helfen den Kindern, Entwicklungsschübe zu verwinden." (So einer glaubt sicher auch an die schädliche, böse, böse Wirkung von "Fremdenergien", "Jenseitsströmen", "Kraftpunkten" und so weiter.) "Staatlicher Impfzwang schadet den Kindern!" (Ja, Hitlers Ur-Enkel liess sich einmal gegen Masern impfen, deshalb sind alle Impfungen böse, jaja.)&lt;br /&gt;Die Quintessenz war wieder mal, dass ein paar wenige das Glück haben, auf diesem trüben Teich der Ignoranz obenauf zu schwimmen. Diese bauernschlauen Naturheilfreaks, Homöopathiefanatiker und Anti-"Chemie"-Nazis, die alle medizinischen Errungenschaften seit Penicillin für Teufelszeug und Impfungen für "Geldmache" und hinterhältige Giftmischerei einer international tätigen Pharma-Mafia halten, sind zahlreicher, als man glaubt oder glauben will. Demnächst sind wir wohl wieder so weit, dass Vierjährige an den trivialsten Kinderkrankheiten wie Masern sterben müssen(was kürzlich übrigens tatsächlich passierte), einfach weil ihre Eltern eine Broschüre irgendeiner obskuren, halbesoterischen, bachblütengeilen Vereinigung von ganz gescheiten Medizinkritikern in die mit "Lieblich-natürlicher Heidekraut-Handcreme™" vollgeschmierten Pfoten bekamen.&lt;br /&gt;Natürlich schaden Homöopathie, Naturheilmethoden und sogar obskurste Esoterik nicht direkt körperlich – zumindest so lange nicht, wie man bei wirklich ernsthaften Problemen auch nachweisbar wirksame Lösungen zumindest zu Rate zu ziehen bereit ist und sich nicht für schlauer hält als die gesamte medizinische Forschung und Ärzte mit medizinischem Fachwissen auszustechen versucht, das man nicht hat. Sobald ein Kind das Pech hat, in eine ultrabornierte Familie von Pharmahassern geboren zu werden (vermutlich als Resultat einer fehlgeschlagenen "natürlichen" Verhütungsmethode), ist nicht nur seine eigene Gesundheit gefährdet, sondern auch die aller anderen in seinem Umfeld. Wenn jene kriminell bescheuerten Antimedizinmissionare (Wort des Tages 2) das letzte Wort behielten, gäbe es die Pest heute noch – aber die Geschichte wurde sicher von den bösen, bösen Pharmamafiosi verzerrt dargestellt, es wurde damals überhaupt nicht ein Drittel der gesamten europäischen Bevölkerung ausradiert, nein, das war alles halb so wild, wahrscheinlich musste Europa nur einen "Entwicklungsschub verwinden", sein "Immunsystem an Kinderkrankheiten aufbauen" oder so.&lt;br /&gt;Vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Forderung nach der Verteilung von homöopathischen Chügeli und Zwangsausschank von Bachblütenwässerchen an Schulen (man verzeihe das Wortspiel) Schule macht. Doch dann bin ich weg und ziehe irgendwohin, wo man, trotz allem, einen zivilisierteren und anständigeren Umgang mit der Gesundheit der eigenen Kinder pflegt als hier – fast jede Bananenrepublik kommt in Frage.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nachträgliche Anmerkung zur Güte: Wird Homöopathie, wie Bachblütenessenzen, nicht auch wirkungsvoller, wenn man es verdünnt, verdünnt, verdünnt, wieder verdünnt, und nochmal verdünnt und dann verdünnt? Vielleicht wäre diese Dosierung gewissen "Ich-geb-meinem-Kind-nur-Chügeli-und-Bachblütenwässerchen-so-bleibt-es-gesund-und-ich-muss-nicht-zu-böser-Medizin-greifen"-Schlaubergern anzuraten. Für alle anderen, die sich jetzt in ihren moderaten, toleranten Gefühlen (etc. etc. ETC.!!!!) verletzt fühlen, kann ich sagen, dass auch ich den süsslichen Geschmack der Similasan-Kügelchen zu schätzen weiss – sie aber nicht als Alternative für eine gute Blinddarmoperation oder Masernimpfung sehe.)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Nachträgliche Anmerkung zur Anmerkung: Argh, ich hasse mich für solch versöhnliches Zeugs!)&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-4183832579022229265?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/4183832579022229265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/achtung-hasspredigt-zu-reizthema.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4183832579022229265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4183832579022229265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/achtung-hasspredigt-zu-reizthema.html' title='Achtung, Hasspredigt zu Reizthema!'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-1894277824356316157</id><published>2009-03-07T19:28:00.002+01:00</published><updated>2009-03-07T19:30:40.822+01:00</updated><title type='text'>Lied des Tages</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"&gt;&lt;span lang="EN-GB" style="mso-ansi-language: EN-GB"&gt;&lt;span style="font-family:Calibri;"&gt;&lt;object width="320" height="265"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/vF3rGQPHOaA&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/vF3rGQPHOaA&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-1894277824356316157?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/1894277824356316157/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/lied-des-tages.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/1894277824356316157'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/1894277824356316157'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/lied-des-tages.html' title='Lied des Tages'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-3333304982891283166</id><published>2009-03-07T15:17:00.002+01:00</published><updated>2009-03-07T15:21:46.353+01:00</updated><title type='text'>Sozialkritik und andere Satire</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Es ist mir nach intensiven Feldstudien gelungen, verschiedene Typen von Sozialkritikern auszumachen und sie aufgrund ihrer Eigenschaften ohne Anspruch auf Vollständigkeit in einige vorläufige Kategorien zusammenzufassen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Radikalhippie&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Da es bei Sozialkritik ja eigentlich darum geht, seine Unzufriedenheit mit den bestehenden Verhältnissen zum Ausdruck zu bringen und diese möglichst zu ändern, zieht sich dieser Typus in die Berge und bewirtschaftet Felder, melkt Kühe und verbringt den Tag damit, sich der zynischen kalten Konsumgesellschaft zu verweigern. Die Logik dahinter? Logik ist eine Erfindung der zynischen kalten Konsumbonzen um die Unterdrückten auf ihrem Platz zu halten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Moralapostel&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Das Vorbild der Vorbilder will uns im Prinzip sagen, dass es, wenn alle Menschen wie er wären, keine Kriege mehr gäbe. Und keinen Schmerz. Und mehr Spielplätze. Und Kekse für alle. Und keinen Hunger mehr. Und keine bösen bösen Politiker, welche die eigentlich ganz ganz liebe Welt durch ihre bösen bösen Machenschaften so schlecht machen. Und keine zynische kalte Konsumgesellschaft mehr. Und mehr Bonbons! Und! Und! Und!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Mittelalter-Moralapostel&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Früher war grundsätzlich alles besser. Die Jugend hackte Holz statt subversive Blogs zu betreiben, man heiratete mit 14 und hatte mit 20 mindestens 17 Kinder, von denen man bei ab und zu wiederkehrenden Hungersnöten ein paar aufass, um wieder ein paar neue in die Welt zu setzen. Die Ehe war damals noch ein Langzeitprojekt, die Frauen hielten noch richtige Schläge aus, die Kinder durften noch gezüchtigt werden wenn sie das Holz nicht sauber hackten. Das Lieblingswort des Mittelalter-Moralapostels ist "Dekadenz" und oft an Rechtschreibefehlern erkennbar – "jaja, diese neumodische Orthografie, das war dann früher noch ganz anders, da zählte nur, dass man sich verstand, jaja, Rosie, noch ein Bier!"&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Das Soziolögchen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dieser Mensch hat sich ein wenig Wikipedia-Wissen zu verschiedenen Gesellschaftsformen angeeignet und wirft nun mit Fachbegriffen um sich, um sein gefährliches Halbwissen mit einer Vehemenz zu verteidigen, die ansonsten nur der Mittelalter-Moralapostel am Stammtisch aufzubringen vermag.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Punk&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Er "fickt das System" indem er Häuser besetzt und kaputte Kleider trägt, auf denen A.C.A.B. steht. Er weiss zwar nicht, was das genau heisst, findet es aber gut, weil seine Freunde das auch tragen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Thrash Metal&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wenn eine Thrash Metal-Band etwas (zum Beispiel die Machenschaften der katholischen Kirche) nicht gut findet, kommt die dezidierte und konstruktive Kritik in etwa so raus:&lt;br /&gt;&lt;object width="320" height="265"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/PBZNM4-5nto&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/PBZNM4-5nto&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="320" height="265"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Alternative&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Dieser Typus wurde im zweiten Bad Boy-Artikel bereits besprochen und dort unter "Rebell" abgehandelt. Für ihn ist Sozialkritik halt "so ein Lifestyle-Dings", genau wie Rauchen und cooler Lungenkrebs.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Mir könnte vorgeworfen werden, dass meine Beiträge zu wenig &lt;span style="color:red;"&gt;konstruktive Kritik&lt;/span&gt; bieten. Um diesem Vorwurf differenziert und ernsthaft zu begegnen möchte ich hier meine Position ein für alle Mal klarstellen: KONSTRUKTIVE KRITIK IST DUMM UND SCHEISSE UND ÜBERHAUPT PUNKT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-3333304982891283166?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/3333304982891283166/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/sozialkritik-und-andere-satire.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3333304982891283166'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3333304982891283166'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/sozialkritik-und-andere-satire.html' title='Sozialkritik und andere Satire'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-2154648276069470928</id><published>2009-03-04T16:51:00.004+01:00</published><updated>2009-03-08T14:23:57.162+01:00</updated><title type='text'>Kommentare zu den Kommentaren der Fusspylz-Fetischisten</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;"Din Blog sött mer echt prämiere... eifach genial:D ich hoff du schriebsch no lang so wiiter..."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;em&gt;J. G., kohlenstoffbasierte Lebensform, derzeit wohnhaft auf der Eurasischen Kontinentalplatte&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Die Prämien sind bereits eingetroffen: Hundekot im Briefkasten, Plastiksprengstoff im Tank, durchgeschnittene Bremskabel, eingeschlagene Fenster und Früchtekörbe mit Cyankali.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:12;color:red;"&gt;"haha xD bad girls... :D ich lieb din blog ^^" &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;em&gt;M. K. aus W., "der mit der Absenz tanzt"&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Solange dieses Verhältnis rein platonischer Natur bleibt hat mein Blog dagegen nichts einzuwenden.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:12;color:red;"&gt;"hmmm, kein Kommentar zu "Verhütet Unheil!"..." &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;em&gt;A. B. aus F. am. C. in den X. (AG)&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Hm, kein Kommentar zu Ihrem Kommentar, der eigentlich nur beinhaltet, dass Sie keinen Kommentar abgeben wollen und daher kommentartechnisch so angelegt wurde, dass er auch Seitens des im Kommentar Kommentierten recht schwer zu kommentieren ist. Daher enthalte ich auch mich eines Kommentars und hoffe, Sie auch weiterhin als stillen Leser auf dieser Plattform meines lauten Geklönes und Gejammers begrüssen z dürfen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;"kein respekt für den führer mehr oder was?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;dölf88, per Luftpost aus Argentinien&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Ich führe diesen Blog und respektiere eigentlich nur mich selber, daher fürchte ich, Ihre Frage verneinen zu müssen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;"GIBTS HIR GRATIS PRONO¨¨S???"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;em&gt;Ein Leser, der anonym zu bleiben wünscht&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Ja.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;"Möchten Sie Viagra zu unschlagbar günstigen Preisen kaufen?"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;em&gt;www.internet-pharmacy.kla, per E-Mail&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Nein. Sie sollten das aber einmal ausprobieren, vielleicht sind Sie dann weniger frustriert, auch wenn Sie ihren Tag damit verbringen, zwielichtige Medikamente über Spam-Mails zu verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;"Dieser Blog ist menschenverachtend und verstösst gegen den guten Geschmack und die Menschenrechte!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;&lt;em&gt;M. A. aus Furunkel am A.&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Nein, ich finde Menschenrechte und so eine prima Sache – wenn es Menschen sind, die darauf bestehen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;"Ich fühle mich durch die Tatsache, dass Sie Metal hören in meinen religiösen Gefühlen verletzt."&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt;B. d. XVI aus R.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Es tut mir &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;SATAN BÖSE 666&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt; leid &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;666&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt; dass &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;SATAN SATAN&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt; Sie sich &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;HÖLLE&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt; in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;SATAN&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt; Ihren&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:8;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;SATAN 666&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Gefühlen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;666 666&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;verletzt fühlen &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;666 SATAN SATAN&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:10;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Obwohl ich nur eine zu wissenschaftlichen Zwecken gezüchtete Virenkultur bin, die sich verselbständigt hat, bin ich tief in meinem parasitären Herzen ob so grossen Interesses natürlich gerührt und möchte die hochverehrte Leserschaft weiterhin ermutigen, mir entweder über Gesichtsbuch oder die Kommentarfunktion Rückmeldungen zu geben. Für die Kommentarfunktion ist jedoch eine Anmeldung bei Google oder anderen Diensten (sind irgendwo aufgeführt) erforderlich.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-2154648276069470928?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/2154648276069470928/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/kommentare-zu-den-kommentaren-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/2154648276069470928'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/2154648276069470928'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/kommentare-zu-den-kommentaren-der.html' title='Kommentare zu den Kommentaren der Fusspylz-Fetischisten'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-4030726316444815595</id><published>2009-03-04T15:56:00.002+01:00</published><updated>2009-03-04T16:03:50.160+01:00</updated><title type='text'>Musterbriefe, Teil I: Der Liebesbrief</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Sehr geliebte/geliebter …,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;ich will dir an dieser Stelle mitteilen, dass ich amouröse Gefühle für dich hege und ich mich über das paarungs- und gattungstechnisch hormonell vorausgesetzte Mass hinaus zu dir hingezogen fühle. Empfindest du Ähnliches bzw. Dasselbe? Falls du, geliebtes Wesen, diese Frage, wie ich aus tiefstem Herzen hoffe, bejahst, so markiere doch bitte das zutreffende mit einem kleinen Herzchen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ja.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ja, aber meine Eltern haben mir den Umgang mit dir verboten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ja, aber wir leben im Verona des 17. Jahrhunderts und unsere Familien sind lange schon verfeindet – wir werden uns am Ende unglücklich das Leben nehmen müssen und so Literaturgeschichte schreiben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ein wenig, aber mit sehr schlechtem Gewissen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ein wenig, aber ich empfinde diese Begierde als pervers und versuche, sie durch Selbstkasteiung abzutöten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ja.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ja.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;I don't speak German. Please send me a translated version of this letter.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Юмидкомрп Жиег Ивгедж Йи Шйилк Нќщчѳ?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ja, aber wir sollten trotzdem nur Freunde bleiben, weil… [nähere Begründung bitte auf der Rückseite darlegen]&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ja, aber wenn mein Freund/meine Freundin/mein Ehepartner diesen Brief finden sollte, sind wir beide erledigt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Nein.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Ganz und gar nicht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Nun ja, du bist ja ganz nett, aber… nein.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Du bist hässlich, hast einen unangenehmen Körpergeruch, kein Taktgefühl, eine schlechte Verdauung, dubiose politische Ansichten, eine kriminelle Vergangenheit, tendierst zu religiösen Eifer, bist aufbrausend und neigst zur Gewalt – aber ansonsten mag ich dich, ehrlich, halt nur so als Freund/in.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Hören Sie auf, mir solche Briefe zu schreiben oder ich verständige die Polizei.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Hör auf, mir solche Briefe zu schreiben, oder mein Freund/meine Freundin macht dich kaputt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-size:12pt'&gt;Mit verliebten Grüssen, …&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-4030726316444815595?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/4030726316444815595/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/musterbriefe-teil-i-der-liebesbrief.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4030726316444815595'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/4030726316444815595'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/musterbriefe-teil-i-der-liebesbrief.html' title='Musterbriefe, Teil I: Der Liebesbrief'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-7609869854748848755</id><published>2009-03-01T20:36:00.002+01:00</published><updated>2009-03-01T22:44:04.585+01:00</updated><title type='text'>Bad Girls</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Die hier bereits mehrfach erwähnte Bekannte, von der die Inspiration zu den &lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt; Beiträgen ausging, hat mich gebeten, gefälligst auch die &lt;em&gt;bad girls&lt;/em&gt; zu berücksichtigen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit beginne ich hier mit einigen Beispielen für gewisse Frauentypen, denen ich schon begegnet bin und behalte mir vor, die Liste gegebenenfalls, wie bei den &lt;em&gt;bad boys&lt;/em&gt; auch, zu erweitern oder zu korrigieren.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Die Kummertante&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Sie hört immer zu und berät nach bestem Wissen und Gewissen – ob jemand nun ein Problem hat oder nicht. In unsäglich sanfter Stimme wirft sie mit halbesoterischen Lebensweisheiten um sich und weiss die Antworten auf Fragen wie "Liebt er mich wirklich?", "Wo kommen die Babys her?" oder auch "Syphilis ist doch nicht ansteckend. Oder?". (Für Interessierte habe ich hier die Antworten zusammengefasst: "Das weiss nur dein Herz allein.", "Weisst du, wenn ein Mann und eine Frau sich ganz, ganz fest gern haben…" und "Ich weiss nicht, wie ich dir das jetzt schonend beibringen soll [zwei, drei Minuten um den heissen Brei herum reden, dann] aber ja, Syphilis ist ansteckend.") Alle Witze, die auf Kosten anderer Leute gemacht werden, sind der Kummertante zuwider. Der ewig verständnisvolle Blick kann auch sehr schnell zu einem moralisch überlegenen und dermassen missbilligenden Funkeln in Richtung des Übeltäters verwandeln, der z. B. die Syphilis-Frage lustig fand, dass diesem das gemeine Blut in den fiesen Adern gefriert.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Das Phantom der Oper&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Nicht etwa eine ausgeprägte Vorliebe für Kultur zeichnet diesen Typus aus, sondern vielmehr die kunstvoll aufgetragene Maske, für die sie jeden Morgen zwei Stunden früher aufsteht. Die Schminkschicht kann mehrere Millimeter dick sein und, im Falle eines plötzlichen Heulkrampfs, zu einem wahrlich spektakulären Zerlaufen der dunklen Augenumrandung führen. Unter der uniformen Wochenend- und Ausgangskruste, die durch einen schlangengleichen Häutungsprozess vor Montag gänzlich abgestossen und meistens durch eine Standard-Grundierung ersetzt wird, verbirgt sich leider allzu oft entweder ein Gesicht, das nicht wiedererkannt wird bzw. werden will, soll oder kann.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Barbie&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;"Am achten Tage nahm Gott eine hohle, vorfabrizierte Plastikpuppe, hauchte ihr Leben ein und schickte sie auf die Erde hinab." (Genesis UNZENSIERT)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Die Überlegene&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Sie kann alles, weiss alles, spielt 18 Instrumente, spricht 13 Sprachen fliessend ("isländisch aber nicht wirklich gut!"), ernährt sich gesund, hat Stil, verstand Einsteins Relativitätstheorie im Alter von 4 Jahren, ist schön, bescheiden, selbstsicher, sozialkompetent und irgendwie frustrierend.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Der Engel&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Diese Frau vereinigt alle Charaktertugenden, ist gütig, anständig, bescheiden und so weiter. Jeder sündige Normalsterbliche ist, sobald er von ihrer elysischen Aura erfasst wird, versucht, sich demütigst zu verbeugen und ergriffen zu bekreuzigen. Dass die geflügelten Damen keinen Heiligenschein tragen, liegt nur an ihrer Bescheidenheit und Abneigung gegen "vergängliche irdische Güter" und "Oberflächlichkeiten" – es kommt ja auf die "inneren Werte" an. Sie werden hier nur unter &lt;em&gt;bad girls &lt;/em&gt;aufgeführt, weil sie so &lt;em&gt;good&lt;/em&gt; sind, dass sie am äussersten Rand des &lt;em&gt;good girl&lt;/em&gt;-Bereichs in Berührung mit den düsteren Sphären der &lt;em&gt;bad girls&lt;/em&gt; kommen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Die Stille&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Sie redet nur, wenn sie gefragt wird und antwortet auch dann nur mit einem knappen "ja", "nein" oder, in den allermeisten Fällen, einem vagen "vielleicht". Diese Tatsache kann die Kommunikation etwas erschweren und bringt es manchmal mit sich, dass kommunikativere Wesen den Verdacht hegen, der Grund der Stille der Stillen liege nicht auf der lethargischen Zunge, sondern vielmehr im Geist. Möglicherweise spielen bei derartigen Ressentiments negative Erfahrungen mit gewissen Extrembeispielen dieses Typus auch eine Rolle: "Was ist der Sinn des Lebens?" – "Ja." Oder auch: "Willst du mich heiraten?" – "Vielleicht."&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Meine Bekannte…&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;…wollte im von ihr geforderten Beitrag zu &lt;em&gt;bad girls&lt;/em&gt; auch vorkommen und bekommt deshalb eine eigene Kategorie, um sie nicht in die bereits bestehenden einordnen zu müssen und mir damit vermutlich wieder einmal einen ihrer berüchtigten Schienbeinschläge einzufangen, die eigentlich wie schräg geführte Fusstritte aussehen, aber aufgrund der grösseren Reichweite des auf einer ziemlich fiesen und potentiell äusserst schmerzhaften Höhe geschwungenen Schienbeins ungleich gefährlicher sind. Ein &lt;em&gt;bad girl&lt;/em&gt; ist sie also vor allem wegen ihrer furchteinflössenden Neigung zu verbaler und physischer Gewalt, deren Opfer &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;aus mir unerfindlichen Gründen &lt;/span&gt;vor allem ich zu sein scheine, obwohl ich doch täglich den ehrenwerten Versuch unternehme, mit meinen &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;harmlosen&lt;/span&gt; Neckereien, die derartige Überreaktionen &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;strong&gt;NIEMALS&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt; auch nur im Ansatz&lt;/span&gt; verdient haben könnte, ein Lächeln auf ihr Gesicht zu zaubern.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Fortsetzung folgt nach weiteren Einfällen und Beobachtungen.&lt;span style="color:#d9d9d9;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-7609869854748848755?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/7609869854748848755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/bad-girls.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7609869854748848755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7609869854748848755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/03/bad-girls.html' title='Bad Girls'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-718907791182657310</id><published>2009-02-27T21:06:00.002+01:00</published><updated>2009-02-27T21:07:27.102+01:00</updated><title type='text'>Das Stöhnen Mannheims</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Na gut, ich gebe es gleich am Anfang zu: Ich bin kein Fan von deutschem Pop. Gerade deshalb habe ich möglicherweise die nötige Distanz, um einmal eine Analyse eines bekannten Lied einer noch bekannteren Band vorzunehmen! Die Söhne Mannheims, deren Sänger und Bandchrist Xavier Naidoo ein Lied geschrieben hat, das "Und wenn ein Lied" heisst, haben mehr Erfolg, als meinen Ohren lieb sein kann – deshalb wird ihnen die zweifelhafte Ehre zuteil, einen Eintrag auf diesem elitären Blog gewidmet zu bekommen. Alles &lt;span style="color:red;"&gt;rot und kursiv Geschriebene&lt;/span&gt; wurde von mir hinzugefügt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Und wenn ein Lied meine Lippen verlässt,&lt;br /&gt;Dann nur damit Du Liebe empfängst.&lt;br /&gt;Durch die Nacht und das dichteste Geäst,&lt;br /&gt;Damit Du keine Ängste mehr kennst.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;Tja, zum Glück bin ich nicht das arme Wesen, das diese seltsamen Liebesbezeugungen in Empfang nehmen muss. Denn sogar durch die abgegriffene Symbolik der "Nacht" und auch "das dichteste Geäst", das auch nur dasteht, um sich auf "verlässt" zu reimen glänzt das Zeug in öliger Oberflächlichkeit und schmalzig-fettiger Radiolyrik! Wenn Liebe sich auch nur im Entferntesten so anfühlen würde, wie dieses Lied anzuhören ist – als bekäme man ca. 1kg rosa Bratfett in jedes Ohr gequetscht nämlich – stürbe die Menschheit wohl aus.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Sag ein kleines Stückchen Wahrheit und sieh,&lt;br /&gt;Wie die Wüste lebt.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;Uiui, bei DOK gewildert: Die Wüste lebt, Teil IV – das Paarungsverhalten der Pop-Leguane.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Schaff' ein kleines Stückchen Klarheit.&lt;br /&gt;Und schau wie sich der Schleier hebt.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;Mit Klarheit hebt sich der Schleier, man sieht sozusagen klar? Ahja, klares Räsonnement, das nur die Schlauberger von Fanta 4 philosophischer hinkriegen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;Eine Wüste aus Beton und Asphalt,&lt;br /&gt;Doch, sie lebt und öffnet einen Spalt.&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Der Dir neues zeigt, zeigt das altes weicht.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Oh ja, wir leben alle in einer kalten, zynischen, gemeinen, brutalen, kalten, zynischen, kalten, gierigen, zynischen, kalten, gierigen Welt! Trotz der desolaten Situation öffnet sich ein Spalt! Ach nein, nur ein Gullydeckel. Die Rechtschreibefehler im Text sind übrigens © des SM-Fans (Söhne Mannheims Anhänger, um Missverständnisse zu vermeiden), der dieses poetische Meisterwerk veröffentlichte. Ach ja, ich hätte es fast vergessen: Altes weicht, Neues wird gezeigt – ach, wie revolutionär! Dieser Wunsch und seine ach-so-lyrische Darstellung ist das originellste, was selbst die Silbermond-geschädigte deutsche Poplandschaft zu bieten hat! Entzückend! Berückend! Erbrechend!&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch dann, wenn dein Schmerz&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Bis an den Himmel reicht.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;Schmerz kann in der Höhe gemessen werden? Oder ist das eine von Herrn Naidoos genialen Gottesanspielungen, die der "Jesus der Hitparaden", wie er schon genannt wurde, in seine Missionslieder einzuflechten pflegt?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;2 x Refrain&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Gnade! Nicht schon wieder dieser Refrain!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Dieses Lied ist nur für Dich.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Danke, aber nein danke.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Schön, wenn es Dir gefällt.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Tut es nicht.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Denn es kam so über mich.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Ja, Heroin kann so wirken.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;So wie die Nacht über die Welt.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Das pflegt sie ziemlich regelmässig zu tun, sie folgt zumeist auf einen vergangenen Tag!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Schnellt Gefahr aus der Dunkelheit,&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Soso, das Dunkle wird mit Gefahr assoziiert? Originalität, dein Name ist "Die Söhne Mannheims"!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Bin ich zum ersten Schlag bereit.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Gewaltverherrlichend werden wir auch noch? Der Zorn des gerechten Pop-Messias bricht über uns herein!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Ich bin der erste, der Dich befreit.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Ja, nur ein bisschen näher, ich brauch nur den richtigen Winkel, dann schlag ich zu!&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Und einer der letzten, der um Dich weint.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Ich wär auch einer der letzten, die um dich weinen würde.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Refrain&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;Hoffentlich ist's bald vorbei.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;In unserer Sanduhr fällt das letzte Korn.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Soll das heissen, dass die Zeit vergeht, hää?&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Ich hab gewonnen und ebenso verlor'n.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;Hm. Kryptische Botschaft. Oder einfach Dummschwätzertum?&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Jedoch missen möcht ich nichts,&lt;br /&gt;alles bleibt unser gedanklicher Besitz.&lt;br /&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;&lt;em&gt;JA UND DER WEG IST DAS ZIEL!!!!! WIR HABEN DEN SINN DES LEBENS!! DER GEDANKLICHE BESITZ BESITZT DEN BESITZ DES BESITZES IM BESITZ! Alles klar?&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;Und eine bleibende Erinnerung.&lt;br /&gt;Zwischen Tag und Nacht legt sich die Dämmerung.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;100 Punkte für die Herren Naturbeobachter!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Refrain&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;Aargh!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Damit Du keine Ängste mehr kennst.&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="color:red;"&gt;Ihr habt mir wirklich erst richtig gezeigt, was Angst ist!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Quelle des Liedtexts:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.lyrics.de/songtext/soehnemannheims/undwenneinlied_86899.html"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;http://www.lyrics.de/songtext/soehnemannheims/undwenneinlied_86899.html&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-718907791182657310?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/718907791182657310/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/das-stohnen-mannheims.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/718907791182657310'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/718907791182657310'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/das-stohnen-mannheims.html' title='Das Stöhnen Mannheims'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-3113858193419298311</id><published>2009-02-27T17:25:00.007+01:00</published><updated>2009-02-27T20:31:40.498+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Silikon'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verwesung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Wäh'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Schönheit'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Operation'/><title type='text'>Schnippschnapp</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Eine Blinddarmoperation ist etwas Unangenehmes. Niemand würde es freiwillig auf sich nehmen. Ebenso verhält es sich mit der operativen Entfernung der Weisheitszähne. Niemand würde sich in so einem Fall freiwillig unters Messer legen. Jene immer zahlreicher werdenden Irren, die es aufgrund ihrer Eitelkeit oder irgendeines verzerrten Schönheitsideals dennoch tun, das sie von retuschierten Unterwäsche-Plakaten aufgelesen haben, scheinen eine Art masochistisch veranlagte Gegenbewegung zu sein. Die Folgen hiervon sind bestens bekannt und können mit zunehmend flauem Magen an jedem Strand der französischen Mittelmeerküste beobachtet werden: Maskengesichter, deren eine Hälfte das Botox besser verträgt als die andere und daher schlaff in Richtung Kehlkopf hängt. Es quellen aufgedunsene sekundäre weibliche Geschlechtsorgane, in deren schwärenden Tiefen der Körper verzweifelt um die Abstossung des in der Sonne langsam dickflüssig werdenden Silikons kämpft. Alte Leute, über deren brüchig gewordenen Wangenknochen sich das pergamentartige Hautgewebe gerade noch so das Fleisch an seinem Platz zu halten vermag, versuchen und blamieren sich im Beachvolleyball – wie die Jungen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Es ist klar, dass Leute, deren Körper ein ernsthaftes Hindernis im Alltag darstellt, völlig zu Recht die durch plastische Chirurgie ermöglichte Chance nutzen. Jene verwitterten und halbverwesten Affen, die das Gefühl haben, dass sie allein vom überall gültigen Prozess des Alterns ausgenommen sein sollten und sich mit aller Kraft an ihre erbärmliche, vergängliche Jugend klammern, bewegen sich schon jenseits allen Mitleids, das ich für solche Leute noch aufzubringen bereit wäre. Gleiches gilt für halbskelettierte, alternde Models; jene Kleiderständer, deren einziges Kapital ihr welkendes Erscheinungsbild ist oder einfach neureiche degenerierte Popanzen, die es sich neben der letzten 1200 Franken teuren Flasche Champagner, den sie nicht zu schätzen wissen, leisten, dem groben Gesicht möglichst aristokratische Züge zu geben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Seinen auf chirurgischem Weg grotesk deformierten Körper auch noch in der Öffentlichkeit zur Schau zu stellen sollte sowohl als Erregung öffentlichen Ärgernisses als auch als Grund gelten, jenen armen, verbeulten Fleischsäcken die nötige psychiatrische Behandlung angedeihen zu lassen. Ich bin sicherlich nicht der einzige, der bei 60-jährigen den Drang, sich zwei Silikon-Kugeln anhängen zu lassen, bei denen alle physikalischen Gesetze ächzen würden, wenn sie könnten, irgendwie verkehrt findet – um von meinem ästhetischen Empfinden gar nicht erst zu reden. Ebenso muss man sich fragen, ob diese hirnsiechen Gestalten denn, abgesehen von ihrem zunehmend verkümmernden Aussehen, nichts anderes haben, auf das sie stolz sein können.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Ich kann sie schon hören, die Stimmen, die in einem moralisch haushoch überlegenen Tonfall von "persönlicher Entscheidung" und "individueller Freiheit" reden. Sie haben natürlich recht, wer will, darf sich operieren lassen, da kann ich keinerlei Verbote aussprechen. Wenn mich aber jene Widerwärtigkeiten, die viele öffentliche Strände inzwischen zu bieten haben, beinahe erschlagen, wird auch &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;meine&lt;/span&gt; "individuelle Freiheit" etc. etc. etc. eingeschränkt. Ich nehme mir also durch eine "persönliche Entscheidung" die "Freiheit", meine Unzufriedenheit mit einer gewissen Entwicklung auszudrücken. Punkt. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-3113858193419298311?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/3113858193419298311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/schnippschnapp.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3113858193419298311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/3113858193419298311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/schnippschnapp.html' title='Schnippschnapp'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-8684897866013322594</id><published>2009-02-26T16:33:00.003+01:00</published><updated>2009-02-27T16:36:12.251+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Verhütung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Pharmaindustrie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fusspylz'/><title type='text'>Verhütet Unheil!</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Daniel Vasella sollte eigentlich auf Radio Vatikan zu tagesaktuellen ethischen Fragen Stellung nehmen. Dummerweise fand der oberste Boss des ganzen (wirklich ganzen!) Ladens heraus, dass die Novartis als Pharmakonzern Verhütungsmittel, namentlich die Anti-Baby-Pille, herstellt. Die Empörung war natürlich gross und Vasella wurde das hochheilige Mandat entzogen – jetzt hat er nur noch sein Gehalt von ca. 42 Millionen Franken und ist sicherlich untröstlich. Der Aufstand, den man im Zentrum der katholischen Welt wegen des millionenschweren Moralpredigers, der einen Teil seines Imperiums aus der Produktion von Teufelszeug finanziert, machte, ist wohl nicht nur auf das Erstaunen zurückzuführen, das die alten Hirtlein erfasste, als sie erfuhren, dass die Kinder nicht vom Storch gebracht werden und der Vorgang der Empfängnis halt auch nicht immer unbefleckt geschieht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Die Empörung rührt wohl auch daher, dass es den Vertretern des Konzepts einer "harmonischen Schöpfung" oder "glücklichen Welt" widerstrebt, Eingriffe darin zu akzeptieren. Nun denn, wenn der Mensch sich, ganz gemäss den von Gott gegebenen Trieben aufgrund eines allzu schwachen Willens (ebenfalls vom Himmel gefallen!), ohne Grenzen vermehrt, so führt das zu allzu bekannten Ergebnissen: Ressourcenverknappung, Hungersnöte, Seuchen, Elend, aber auch mehr Schäfchen für alle jene, die in ihren nachthemdartigen weissen Westen aus Leiden und Armut eine Tugend zu machen versuchen. Möglicherweise liegt aber auch schlicht ein Gewohnheitsproblem vor: Denn ausschliesslich der Verkehr mit dem jeweils anderen Geschlecht pflegt Nachwuchs nach sich zu ziehen – das ist allerdings nur der Fall, wenn die jeweiligen Partner das Alter der Geschlechtsreife schon erreicht haben.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;ACHTUNG!&lt;/strong&gt; Dieser Text enthält ein ganz gemeines Vorurteil und alle, die sich in ihren tiefsten Überzeugungen verletzt fühlen, sind gebeten, sich diesem Gefühl der Empörung durch wiederholtes Schmettern des eigenen Kopfs an die nächste Betonwand zu entziehen – die Erleuchtung in der Form verschiedenfarbiger Sterne von Bethlehem wird kommen!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-size:12;"&gt;Nachgedanke: Verhütung hat auch den Vorteil, dass man die Chance verkleinert, den nächsten Oberhirten in die Welt zu setzen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-8684897866013322594?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/8684897866013322594/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/verhutet-unheil.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8684897866013322594'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8684897866013322594'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/verhutet-unheil.html' title='Verhütet Unheil!'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-5456949926100331442</id><published>2009-02-25T20:51:00.001+01:00</published><updated>2009-02-25T20:51:12.963+01:00</updated><title type='text'>Ich mag Sport, aber…</title><content type='html'>&lt;span xmlns=''&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…sehe nicht ein, warum gewisse andere Leute, die Sport zweifelsohne auch mögen, sich dabei wie hirntote, gewalttätige, rücksichtslose, blinde, schwitzende, ekelerregende, epileptisch zuckende, stinkende, unkontrolliert um sich schlagende, schmerzunempfindliche, fanatische, laute, primitive, zurückgebliebene, angriffslustige, blutrünstige und  tollwütige Wildsäue aufführen müssen. &lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…verstehe jene traurigen Individuen nicht ganz, die still dahinvegetieren, bis sie durch irgendein Spiel einmal ihren "Wert" zu beweisen versuchen und glauben, dass sich mit dem Sieg, den es daher ohne Rücksicht auf Verluste zu erreichen gilt, so etwas wie "Antrieb" oder "Anerkennung" selbst in ihre erbärmlichen Existenzen schleicht.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…vermag den Sinn hinter dem alljährlichen fidelen Crosslauf nur ansatzweise auszumachen – irgendetwas mit Sportlehrern, die sich am Leiden der Schüler ergötzen oder so.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…bin nicht gerne das Opfer von Bällen, die von manchen Gorillas mit einer Wut getreten/geworfen werden, dass man annehmen könnte, das runde Leder- oder Gummiding sei an der traurigen geistigen Leere schuld, unter der diese instinktgesteuerten und hormondurchfluteten Ganzkörperatavismen leiden.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…komme mir beim Konditionstraining einfach unwillkürlich wie in einem dieser Sommercamps im südlichen Afghanistan vor.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…die "aufbauende" Musik, die gewisse Lehrer zu Dehnübungen auflegen, bringt meine Ohren zum Bluten. (Todesangst soll sehr wirksam sein, wenn es darum geht,  sportliche Höchstleistungen zu erbringen: &lt;a href='http://www.youtube.com/watch?v=U5Den-CQ6jk'&gt;http://www.youtube.com/watch?v=U5Den-CQ6jk&lt;/a&gt; Warum nicht gleich das Ende der Welt beschwören?)&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…das zweifelhafte Vergnügen des Schlittschuhlaufens ist es mir nicht wert, meine bisher intakt gebliebene Schädeldecke aufs Spiel zu setzen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…würde die Nacht von Freitag auf Samstag lieber in einer Bar verbringen als im Seetal herumzuirren. Die Überlebenden dieses Events wissen, welche glorreiche Idee der Fachschaft Sport hier gemeint ist.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…habe einfach nicht die Nerven, an Sporttagen gegen irgendwelche pubertierenden Erstklässler zu spielen, die sich aufführen wie herzige kleine Äffchen auf einer massiven Überdosis LSD.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…verbinde den Befehl "Gruppe Grün an die Wand stellen!" mit Kriegsgerichten.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;…mir fehlt das Geld für die nötigen Aufputschmittel, um mich an einem Montagnachmittag körperlich leistungsfähig zu machen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;span style='font-family:Arial; font-size:12pt'&gt;Aber ansonsten mag ich Sport. Ein wenig.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-5456949926100331442?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/5456949926100331442/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/ich-mag-sport-aber.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5456949926100331442'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5456949926100331442'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/ich-mag-sport-aber.html' title='Ich mag Sport, aber…'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-7092241066105861990</id><published>2009-02-23T19:31:00.003+01:00</published><updated>2009-02-23T19:35:36.407+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='casanova vulgaris'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad boy'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='fasnacht'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='philosöphchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebellion'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='rebell'/><title type='text'>Bad Boy II</title><content type='html'>&lt;span xmlns=""&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Die Bekannte, der meine hochverehrte Leserschaft den ersten Beitrag zum Thema &lt;em&gt;bad boys&lt;/em&gt; zu verdanken hat, bezweifelte die Richtigkeit meiner Darstellung dieses charmanten Menschentypus. Ich werde, für den Fall, dass ich sie missverstanden haben sollte, hier noch einige Alternativen liefern, um meine Schilderung zu vervollständigen. Der &lt;em&gt;bad boy &lt;/em&gt;heisst übrigens &lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt;, weil er sich durch sein &lt;em&gt;bad&lt;/em&gt;, ungewöhnliches, unkonventionelles, "nonkonformistisches" (wie &lt;em&gt;bad boys&lt;/em&gt; es gerne nennen) Verhalten von der Umwelt abzustossen suchen und daher für gewisse Leute eben gerade anziehend zu wirken scheinen.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Der Rebell&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Jeder macht diese Phase einmal durch, nur scheint sie bei &lt;em&gt;bad boys&lt;/em&gt; heftiger auszufallen und vor allem später einzutreten: Obwohl biologisch gesehen bereits erwachsen beginnt der &lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt;-Rebell, seiner nächsten Umgebung durch einen äusserst einzigartigen, ganz besonders originellen und extrem auffälligen Kleidungsstil zu zeigen, dass er sich nicht in Schubladen einordnen lässt und die Gesellschaft &lt;span style="TEXT-DECORATION: underline"&gt;ihn&lt;/span&gt; braucht, aber nicht umgekehrt. Dieses Verhalten fällt sehr oft mit dem Zeitpunkt zusammen, bei dem der Rebell als Zeichen seiner "überhaupt nicht pubertären, sondern ehrlich empfundenen" Angeschissenheit und zelebrierten Demotivation zu Rauchen anfängt. Rebellen sind auch die, die bei Konzerten keinen Ohrenschutz tragen, ohne Helm Velo fahren ("Ist halt nicht mein Style!") und immer so locker drauf sind, dass man sich wundert, dass die inneren Organe nicht aufgrund der ultra-lockeren und friedlich gechillten Ringmuskulatur einfach aus dem coolen, rebellischen, unabhängigen, alternativen und individuellen Körper flutschen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Das Philosöphchen&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Dieser Egotrip äussert sich, sobald ein angehender &lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt; realisiert, dass er mit dieser Welt und der Art und Weise, wie sie bisher gesehen wurde, unzufrieden ist und dass es nun seine ureigene, hochheilige Mission sei, durch sei, mit seiner enormen denkerischen Kapazität das gesamte Universum zu erschliessen und ein neues Zeitalter einzuleiten. An sich ist das ja gar nicht so schlecht, immerhin haben wir es hier nicht mit einem "Rebell" (siehe oben) zu tun. Problematisch wird die Entwicklung des Philosöphchens nur, wenn er zu predigen beginnt wie "unmenschlich die sogenannt menschlichen Menschen sich doch den menschlichen Menschen gegenüber &lt;em&gt;a priori&lt;/em&gt; zu verhalten gezwungen sehen und wie man den Kapitalismus durch ein all-liebendes, liebes System ersetzen könnte etc., etc. etc." und so mit jenem Halbwissen daherlabert und umherseiert, das auch Xavier Naidoo und Herbert Grönemeyer für ihre Songtexte zu verwenden scheinen. Häufige Inspirationen des Philosöphchens sind Radiophilosophen wie die Fantastischen Vier oder, noch schlimmer, jene extrem kritische Haltung, die auch besagt, dass ausnahmslos alle Impfungen eine böse Erfindung der bösen Pharma-Mafia seien.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Das Arschloch&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Mir wurde während des Gesprächs, das zu diesen beiden Blog-Einträgen führte, mehrmals gesagt, dass ich in diese Kategorie falle – das sagt eigentlich alles.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;Der Fasnächtler&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Jeder Tag des Spätwinters, an den sich dieser bad boy später noch erinnern kann, ist verlorene Zeit! Jeder Morgen, an dem er ohne bohrende Kopfschmerzen aufwacht, ist eine grosse persönliche Niederlage! Der Fasnächtler taucht nur saisonal auf, kann jedoch in seinem natürlichen Lebensraum (Geburtstagspartys, Waldfeste, Biergärten etc.) das ganze Jahr über beobachtet werden. Das einzige, worauf er stolz ist (und sein kann) ist sein persönlicher Promillerekord. Alternativ wird auch mit der Anzahl Spitalaufenthalten geprahlt oder, bei besonders mutigen Exemplaren, die u. a. auch in Gesellschaft des casanova vulgaris gesehen wurden, mit bis zur Obszönität genau geschilderter  intimen Details jener wenigen Bettgeschichten, an die sie sic hnoch erinnern können.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;casanova vulgaris&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Im vorhergehenden Eintrag (&lt;a href="http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/rippchen-bleibt-in-der-hohle.html"&gt;http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/rippchen-bleibt-in-der-hohle.html&lt;/a&gt;) wurde die primitive Vorspezies des &lt;em&gt;homo sapiens sapiens, &lt;/em&gt;der &lt;em&gt;casanova neanderthalensis&lt;/em&gt; bereits genannt und spezifiziert. Hier haben wir es mit einem Nebenzweig der evolutionären Entwicklung unserer Art zu tun: Der &lt;em&gt;casanova vulgaris&lt;/em&gt; fällt aufgrund seines Verhaltens in die Kategorie &lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt;, ist jedoch, im Gegensatz zum &lt;em&gt;c. neanderthalensis&lt;/em&gt;, an Intelligenz und Hirnvolumen zumeist mit dem modernen Menschen vergleichbar. Allerdings fällt er durch einen ungleich stärkeren Sexualtrieb auf, der sich jedoch seltsamerweise oft nur über das Mundwerk zeigt und der zum Beispiel in "Expertentipps für Beziehungsprobleme" oder, meist nach Alkoholgenuss, auch in wesentlich konkreteren Ratschlägen seinen Ausdruck findet.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;font-size:12;"&gt;Falls jemand aus den elitären Kreisen meiner er- und belesenen Leserschaft einen anderen &lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt;-Typus antreffen sollte, so bitte ich darum, diesen über die Kommentarfunktion hinzuzufügen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-7092241066105861990?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/7092241066105861990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/bad-boy-ii.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7092241066105861990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/7092241066105861990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/bad-boy-ii.html' title='Bad Boy II'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-5814879730565393605</id><published>2009-02-22T16:55:00.010+01:00</published><updated>2009-02-22T17:54:30.023+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Einverdiener-Haushalte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Eidgenössisch Demokratische Union'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Rippchen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Zweitprodukt'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Mutterrolle'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='EDU'/><title type='text'>Rippchen bleibt in der Höhle!</title><content type='html'>&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;em&gt;Die EDU lehnt jedoch zusätzliche spezielle Abzüge für Kinder-Fremdbetreuungskosten ab, weil solche Sonderabzüge für die familienexterne Kinderbetreuung in staatlich mitfinanzierten Institutionen die 100%-Mütter und Einverdiener-Familienhaushalte in doppelter Weise diskriminieren: Sie bezahlen einerseits mit ihren Steuern an die staatlichen Beiträge an Kinderbetreuungseinrichtungen und werden andererseits für die eigenverantwortliche Betreuung der eigenen Kinder bestraft, weil sie keine Betreuungskosten abziehen können. In der Gesamtbilanz wird der auf diese Art erhöhte staatliche und fiskalische Druck auf die Mütter zur Erwerbstätigkeit nachhaltige soziale Mehrkosten wegen gestressten Müttern, ungenügend geliebten Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensstörungen, Jugendlichen mit Schwierigkeiten in der Adoleszenz, usw. zur Folge haben.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;[Aus einer Medienmitteilung der EDU Schweiz vom 13. Februar: &lt;a href="http://www.edu-schweiz.ch/cms/fileadmin/dateien_website/schweiz/Medienmitteilungen/2009/steuerentlastung-der-familien-2008-02-13.pdf"&gt;http://www.edu-schweiz.ch/cms/fileadmin/dateien_website/schweiz/Medienmitteilungen/2009/steuerentlastung-der-familien-2008-02-13.pdf&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt; ]&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Es ist ja klar, dass in einer Partei, die aus lauter Vorzeigechristen besteht, keiner auch nur einmal an Themen wie "Scheidung" oder "alleinerziehende Mütter" denken würde. Die Realität in unserer, hach, moralisch verdorbenen Welt sieht, nochmals hach, anders aus: Weil sie in unserer (nicht zuletzt dank konservativen Kräften) patriarchalisch geprägten Gesellschaft den Fehler machten, sich ein falsches Exemplar der Spezies zur Paarung auszuwählen, sehen sich viele Frauen gezwungen, den halbgar weiterentwickelten Affen, dessen Haltung ihnen nicht länger zugemutet werden kann, in die Wüste zu schicken. Da helfen die Träume einer intakten Familie, in der alles reibungslos läuft und sowohl Kinder als auch Ehemann dreimal täglich am schön gedeckten Tisch von der perfekten Köchin, Ehefrau und Mutter bewirtet werden nicht viel, denen die Exponenten dieser Partei so zugetan scheinen, auch nichts.&lt;br /&gt;Das Modell des Einverdiener-Haushalts hat verdientermassen ausgedient und ist, spätestens seit den 60er Jahren nicht mehr aktuell. Dass solche kurzfristigen Entwicklungen im 2000 Jahre alten EDU-Gedankengut kaum Platz finden, ist klar. Dass eine Frau die Aussicht auf Karriere, Erfolg und Anerkennung dem täglichen Kochen, Putzen und Abwaschen vorziehen könnte scheint gewissen Jägerhirnen und Höhlenphilosophen nicht durch die fliehende Neanderthalerstirn zu dringen! Von "100%-Vätern" ist interessanterweise ja nicht die Rede, es ist also vollkommen klar, dass das "zarte Geschlecht" gefälligst alle Kinder austrägt, die ihm vom &lt;em&gt;casanova neanderthalensis&lt;/em&gt; angehängt werden und all seine Zeit und Energie mit kleinen Schreihälsen, Staubsaugern, Putzlappen und Koch- und Nachttöpfen in der Höhle zu bleiben hat, während der Mann morgens die Keule schultert und sich auf die Jagd macht, um Essbares zu finden.&lt;br /&gt;Der Frau ist, abgesehen von ihren Höhlenpflichten, nur ein wenig ehrenamtliches Sammeln erlaubt: Sie hilft im Bibliotheksverein mit oder organisiert Turnfeste und ist sich dabei immer der Tatsache bewusst, dass sie die Erziehung ihres Nachwuchses dabei natürlich sträflich vernachlässigt.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Es ist lustig, dass hier von einer "Diskriminierung" der Einverdiener-Haushalte die Rede ist: Die Beführworter dieses Auslaufsmodells sollten sich doch damit zufriedengeben, dass für ihr Anliegen doch allein durch die Ungleichbehandlung und -entlohnung der Frau im Berufsleben mehr als genug getan ist.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;In dieser Welt" tragen Christen soziale Verantwortung: Das&lt;br /&gt;Schicksal ihrer Mitmenschen ist ihnen nicht egal, weil Menschen nach dem&lt;br /&gt;Ebenbild Gottes geschaffen sind. Sie tragen diese Würde und sind von Gott&lt;br /&gt;geliebt.&lt;/span&gt; &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;[Aus dem Positionspapier "Christ und Politik" &lt;a href="http://www.edu-schweiz.ch/cms/index.php?id=10"&gt;http://www.edu-schweiz.ch/cms/index.php?id=10&lt;/a&gt; ]&lt;/p&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p align="justify"&gt;Alle Menschen? Nicht eher der Mann, aus dessen Rippe später die Frau geformt wurde? Alles klar, das Zweitprodukt, die Ergänzung wird schlechter bezahlt, ist körperlich und gesellschaftlich für die Aufzucht verantwortlich und bleibt daher zu Hause, um ganz zufrieden in ihrer Rolle aufzugehen und die Fellkleidung ihres Gatten zu flicken. Kurze Zusammenfassung der Postionierungsversuche dieser Partei "gegen Diskriminierung der Einverdiener-Haushalte": &lt;strong&gt;Rippchen bleibt in der Höhle!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-5814879730565393605?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/5814879730565393605/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/rippchen-bleibt-in-der-hohle.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5814879730565393605'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/5814879730565393605'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/rippchen-bleibt-in-der-hohle.html' title='Rippchen bleibt in der Höhle!'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-6710197998773748598</id><published>2009-02-22T15:40:00.009+01:00</published><updated>2009-02-22T17:57:50.686+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Cybergrind'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ist das noch Musik?'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Agoraphobic Nosebleed'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Grindcore'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Fusspylz'/><title type='text'>Grindcore: Ist das noch Musik?</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;object height="344" width="425"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/QS-gnfiKfyk&amp;amp;hl=en&amp;amp;fs=1"&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/QS-gnfiKfyk&amp;hl=en&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein. Ist es vermutlich nicht. Aber es geht bei Grindcore ja auch nicht darum, "Melodien" oder gar "Songstrukturen" "harmonisch" zu "Liedern" zusammenzubauen, sondern einfach auf Überlautstärke innert kürzester Zeit jede einzelne Hirnzelle totzuprügeln. Komplexere Bands haben manchmal noch politische oder sozialkritische Botschaften hinter dem Gedresche, die härtesten, geisteskranksten und primitivsten Bands schreien einfach das Erstbeste ins Mikrophon, das ihnen bei der letzten Überdosis durch das halluzinierende Hirn geschossen ist. So entsteht der vermutlich vernichtendste Schrott, der auf Tonträgern verkauft wird und sowohl an Schnelligkeit als auch Verdummungspotential bisher unerreicht ist. Das ist keine Kritik, sondern die Essenz einer Musikrichtung, die nur sehr entfernt mit Musik zu tun hat, aber nach einem üblen Tag einfach ungemein befreiend wirkt. &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-6710197998773748598?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/6710197998773748598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/grindcore-ist-das-noch-musik.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/6710197998773748598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/6710197998773748598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/grindcore-ist-das-noch-musik.html' title='Grindcore: Ist das noch Musik?'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-6501819670205422490.post-8566293710492498658</id><published>2009-02-21T16:46:00.006+01:00</published><updated>2009-02-22T17:50:23.624+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='good girl'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bad boy'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='geheimnisvoll'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='still'/><title type='text'>Bad Boy</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Aus einem Gespräch, das ich kürzlich mit einer guten Bekannten führte, kristallisierte sich so unvorhergesehen wie klar die Weltenformel, das Ur-Ei aller Forschung heraus, nämlich was Frauen denn nun wirklich wollen: &lt;em&gt;Bad boys&lt;/em&gt;. Ich war mit dieser vagen Antwort natürlich nicht zufrieden und habe mir deshalb einige Gedanken zum Thema gemacht, die ich hier gerne mit allen Interessierten teile.&lt;br /&gt;Ist derjenige ein &lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt;, der sich als Zeichen seiner Rebellion gegen das System hautenge Jeans im H&amp;amp;M kauft und seine Auflehnung gegen die Tradition durch den freiwilligen Unterbruch der Blutzufuhr zu Beinen und Genitalien unterstreicht? Oder ist es dieser knallharte Gangster, der seine Freizeit statt in seinem komfortablen Zimmer des elterlichen Einfamilienhauses lieber am Bahnhof verbringt und langsam ein gewaltiges kriminelles Imperium aufbaut, indem er Passanten aus den Augenwinkeln böse anguckt? Kaum.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ich habe eher das Gefühl, dass es um einen anderen Typ Mann geht: Nämlich all jene, die sich geheimnisvoll und still im hinteren Drittel der Klassenzimmer ihre geheimnisvolle Stille hüllen und, obwohl sie geheimnisvoll und still sind, stark und vertrauenserweckend aussehen. Sie tragen zumeist Kleidung, die von meinesgleichen als visuelle Beleidigung aufgefasst wird, von fast allen Frauen aber konsequent als "herzig" und sogar "sensibel" betitelt wird. Ich werde an dieser Stelle nicht zu ergründen versuchen, wie ein ultratiefer V-Ausschnitt, aus dem sich geheimnisvoll und still das wohlgetrimmte, neulich wieder in Mode gekommene Brustfell in seiner ganzen Pracht präsentiert, "sensibel" sein kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Sie reden gerne über "Gefühle" und sind, vermutlich aufgrund ihrer geheimnisvollen Stille, "gute Zuhörer", die selten lachen und immer verständnisvoll nicken oder scheu lächeln. Falls sie sich doch einmal dazu herablassen, zögerlich einige Laute der Belustigung von sich zu geben, dann ist es meist aufgrund irgendwelcher harmloser Scherze - diese kalten Zyniker, die die Welt nicht ernst nehmen und auch für seriöse Themen wie das Kämmen der modischen Brustbehaarung nur ein fieses Grinsen übrig haben, sind ihnen zuwider.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Diese &lt;em&gt;bad boys&lt;/em&gt; sind zu Ausgangszeiten fast überall anzutreffen, vorzugsweise aber in Clubs, wo sie durch ihren geheimnisvollen, stillen und sensiblen Tanzstil auffallen. Wenn sie sich einmal in eine Bar begeben sollten, um verständnisvoll zuzuhören, so trinken sie Alkohol, der nicht wie Alkohol schmeckt oder Bier, "das nicht so bitter ist". Während sie geheimnisvoll und still den Problemen der Gesprächspartnerin lauschen bleibt wenig Zeit, sich eigene Ideen oder Ansichten zurechtzulegen. Sie sind also zumeist ein wenig "radikal" und etwas "provokativ", was sich zum Beispiel darin äussern kann, dass die &lt;em&gt;bad boys&lt;/em&gt; nur anderthalb statt der üblichen zwei Stunden aufwenden, um sich für die anstehende Matheprüfung vorzubereiten.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Wenn es um Musik geht, muss man etwas differenzierter vorgehen, es ist hier unmöglich und wäre auch unfair, alle &lt;em&gt;bad boys&lt;/em&gt; in einen Topf zu werfen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Rocker&lt;/strong&gt; ist der &lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt; unter den &lt;em&gt;bad boys&lt;/em&gt;: Er hört Franz Ferdinand (aber nicht das neue elektronischere Zeug, weil er harte Gitarrenklänge will) und, wenn er wütend ist, die Rolling Stones oder Steppenwolf.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Metalhead&lt;/strong&gt; ist im Prinzip ein Rocker, der aber noch brutalere Musik hört und einmal im Monat ein schwarzes T-Shirt mit Aufschriften wie Nightwish, Avantasia oder, wenn es ihm die Eltern erlauben, Iron Maiden trägt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Punk&lt;/strong&gt; hört Avril Lavigne.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Pop-Freak&lt;/strong&gt; hört Gölä und Shakira.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Anspruchsvolle&lt;/strong&gt; hört Bach, weiss aber seinen Vornamen nicht.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;&lt;strong&gt;Der Hiphop-Fan&lt;/strong&gt; hört übles Ghetto-Underground-Zeug wie 50 Cent oder Eminem.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Arial;"&gt;Ein echter &lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt; ist über solche Abhandlungen hier empört, weil er findet, dass man jeden Menschen persönlich kennenlernen muss, um ihn be- oder gar verurteilen zu können. (Wenn wir es mit einem systemkritischen Punk-&lt;em&gt;bad boy&lt;/em&gt; zu tun haben, fügt er noch an, dass das nur auf Hitler nicht zutreffe.) Allerdings ist der bad boy viel zu sensibel, still und geheimnisvoll, um derart aus sich herauszukommen und eine negative Rückmeldung zu geben oder sich in einem Streitgespräch mit mir anzulegen - er ist halt eher der stille, geheimnis- und verständnisvolle Zuhörer. Deshalb wartet er auf irgendein &lt;em&gt;good girl&lt;/em&gt;, das mir dafür eine reinhaut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/6501819670205422490-8566293710492498658?l=fusspylz.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://fusspylz.blogspot.com/feeds/8566293710492498658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/bad-boy.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8566293710492498658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/6501819670205422490/posts/default/8566293710492498658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fusspylz.blogspot.com/2009/02/bad-boy.html' title='Bad Boy'/><author><name>Korrosiver Fusspilz</name><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://bp3.blogger.com/_urUUx_D8_SM/SGtr5QvpYxI/AAAAAAAAAAo/JgDsnboMWbk/S220/ugly.png'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
